Katzen

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Katzen sind die besseren Kerle

Es gibt 20 tierisch gute Gründe, das Leben lieber mit einer Mieze als mit einem Mann zu teilen.
Die 20 überzeugendsten stehen hier:
1) Katzen schleppen nichts ins Haus: keine Computerzeitschriften, keine alten Autoteile und auch keine Musterpullis von Mutti
2) ... spielen mit Staubflocken, anstatt sich darüber aufzuregen
3) ... haben keine Bierfahne, wenn sie sich nachts rankuscheln
4) ... liegen immer zu Füßen
5) ... werden nicht schon durch eine Grippe zum pflegebedürftigen Invaliden. Schließlich haben sie 9 Leben
6) ... spüren ganz genau, wie wir drauf sind. Männer wissen ganz genau wie sie drauf sind.
7) ... lassen ihre Socken nicht überall liegen
8 ) ...müssen nicht immer wieder aufgefordert werden, sich die Nägel zu schneiden: Krallen-Brett hinlegen genügt
9) ... haben von Natur aus einen perfekten Körper, Männer glauben das nur
10 ) ... fressen, was man hinstellt
11) ... interessieren sich für Wäsche: Sie hocken stundenlang vor der Trommel
12) ... können durch kastrieren vom Streunen abgehalten werden
13) ... schnarchen nicht, sondern schnurren, wenn sie neben uns im Bett liegen
14) ... nehmen auf der Couch nicht so viel Platz weg
15) ... laden ihre Mutter nicht zum Essen ein. Werden auch umgekehrt von unserer nicht eingeladen
16) ... mögen alle Fernsehprogramme - nicht nur Fußball und Action
17) ... haben beneidenswert volles und glänzendes Haar
18 ) ... kapieren irgendwann, wie das mit dem Klo funktioniert
19) ... kann man sich nach Alter, Rasse und Typ aussuchen. Und: man kann problemlos mehrere haben
20) ... stellen den Kühlschrank nicht mit Bierdosen voll. Katzenfutter lässt sich problemlos unter der Spüle lagern.

Wie fotografiere ich ein Kätzchen?

Nehmen Sie einen neuen Film aus der Schachtel und laden Sie Ihre Kamera!
Nehmen Sie die Filmschachtel aus dem Mäulchen des Kätzchen und werfen Sie sie in den Abfalleimer.
Nehmen Sie ihr Kätzchen aus dem Abfalleimer und bürsten Sie ihm den Kaffeesatz aus der Schnauze.
Wählen Sie den passenden Hintergrund für das Foto.
Montieren Sie die Kamera und machen sie sie aufnahmebereit.
Suchen Sie Ihr Kätzchen und nehmen Sie ihm den schmutzigen Socken aus dem Maul.
Platzieren Sie das Kätzchen auf dem vorbereiteten Platz und gehen Sie zur Kamera.
Vergessen Sie den Platz und kriechen Sie Ihrem Kätzchen auf allen Vieren nach.
Stellen Sie die Kamera mit einer Hand wieder ein und locken Sie Ihr Kätzchen mit einem Leckerbissen.
Holen Sie ein Taschentuch und reinigen Sie die Linse vom Nasenabdruck.
Nehmen Sie den Blitzwürfel aus dem Maul des Kätzchen und werfen Sie ihn weg. (den Blitzwürfel)
Sperren Sie den Hund hinaus und behandeln Sie den Biss auf der Nase des Kätzchens mit etwas Gel.
Stellen Sie den Aschenbecher und die Zeitschriften zurück auf den Couchtisch.
Versuchen Sie, Ihrem Kätzchen einen interessanten Ausdruck zu entlocken, indem Sie ein Quietschpüppchen über Ihren Kopf halten.
Rücken Sie Ihre Brille wieder zurecht und holen Sie die Kamera unter dem Sofa hervor.
Springen Sie rechtzeitig auf, nehmen Sie das Kätzchen im Nacken und sagen: Nein - das machst Du im Katzenklo
Rufen Sie Ihren Partner, um beim Aufräumen zu helfen.
Setzen Sie sich in einen bequemen Lehnstuhl und nehmen Sie sich vor, gleich morgen früh mit dem Kätzchen Sitz zu üben.

Spiele, die Katzen gern mit ihren Menschen spielen

1. Wenn dein Mensch die Frechheit besaß, dich zu baden, lass dich auf keinen Fall abtrocknen! Statt dessen solltest du ins Schlafzimmer der Menschen laufen, aufs Bett springen, dich in den Kissen und Decken wälzen und so abtrocknen. Dieses Spiel ist besonders lustig kurz bevor die Menschen schlafen gehen wollen.
2. Benimm dich wie ein Krimineller, der auf frischer Tat ertappt wurde. Wenn die Menschen heimkommen, leg die Ohren zurück, klemme dein Schwänzchen zwischen den Hinterläufen ein, und lass den Kopf hängen, als ob du etwas ganz besonders Schlimmes angestellt hättest. Du kannst dann beobachten, wie die Menschen hektisch im Haus herumlaufen und nachsehen, was du angestellt hast (Bemerkung: dieses Spiel ist nur dann wirksam, wenn du ganz brav warst).
3. Lass dir von deinen Menschen einen ganz tollen, neuen Trick zeigen. Bemühe dich, ihn ganz perfekt zu erlernen. Wenn deine Menschen dann diesen Trick ihren Freunden demonstrieren wollen, schau sie mit fragendem Blick an. Gib vor, du hättest keine Ahnung, was du jetzt tun sollst. Wenn die Freunde dann wieder weg sind, zeig deinen Menschen, dass du doch nichts verlernt hast!
4. Lehre deine Menschen, geduldig zu sein. Wenn sie mit dir hinausgehen, um ein Lackerl zu machen, laufe jeden Zentimeter des Gartens ab und überlege ganz genau, welcher Platz richtig wäre. Die Menschen warten sicherlich geduldig. Besonders lustig ist dieses Spiel im Winter und gesteigert wird der Reiz noch, wenn dein Mensch mit dir in der Nacht draußen ist und vielleicht nur einen Bademantel über dem dünnen Pyjama trägt).
5. Ziehe allgemeine Aufmerksamkeit auf dich. Wenn ihr spazieren geht, entschließe dich an einem Platz, wo besonders viele Menschen sind, ein Häufchen zu machen. Lass dir Zeit und vergewissere dich, dass alle zusehen. Besonders beliebt ist dieses Spiel, wenn deine Menschen vergessen haben, ein Plastiksackerl mitzunehmen.
6. Beim Spaziergang an der Leine musst du abwechselnd an der Leine ziehen und dann wieder schrecklich husten, besonders wenn andere Menschen vorbeigehen. Und beißen und kratzen nicht vergessen!
7. Mache deine eigenen Spielregeln. Wenn deine Menschen wollen, dass du den Kratzbaum nutzen sollst, solltest du dies zeitweise tun, aber nicht immer. Zwischendurch musst du deinen Menschen das Gefühl geben, das Ding umsonst eingekauft zu haben.
8. Versteck dich vor deinen Menschen. Wenn deine Menschen heimkommen, begrüße sie nicht bei der Tür. Statt dessen verkriechst du dich und sie werden glauben, dir sei etwas Fürchterliches zugestoßen! Komme nicht aus deinem Versteck heraus, bevor die Menschen nicht in Panik und den Tränen nahe sind!
9. Wenn dich dein Mensch ruft, solltest du diesen Befehl auf keinen Fall zu schnell befolgen. Er wird dich mit seiner liebsten Stimme rufen, niederknien und dich mit einem Leckerbissen überzeugen, dass es am besten ist, dich doch dazu zu entschließen, zu ihm zu kommen.
10. Am Morgen solltest du immer 10 Minuten, bevor der Wecker läutet, aufwachen und deinen Menschen zu verstehen geben, dass du hinaus musst. Wenn sie dann verschlafen und nur mit einem dünnen Nachthemd bekleidet an der Tür auf dich warten, lass dir Zeit. Sobald du fertig bist - lauf zurück ins Haus, hüpf in dein Körbchen (oder noch besser ins angewärmte Menschenbett) und falle in einen tiefen Schlaf. Menschen sind nicht in der Lage, noch einmal für kurze Zeit einzuschlafen und dieses Spiel wird sie absolut verrückt machen!

**Wie bekommt man eine Pille in die Katze?**

1. Nehmen Sie die Katze fest in den Arm. Betten Sie ihren Kopf in Ihrer Ellenbeuge, gerade so, als wollten Sie einem Baby die Flasche geben. Drücken Sie mit Daumen und Zeigefinger der rechten Hand vorsichtig auf beide Kiefergelenke. Wenn sich das Mäulchen öffnet, werfen sie die Pille hinein. Geben Sie der Katze Gelegenheit, das Maul zu schließen und zu schlucken.
2. Heben Sie die Pille auf und holen sie die Katze hinter dem Sofa hervor.
3. Wiederholen Sie die Schritte in 1., aber klemmen Sie sich die Katze unter den linken Arm.
4. Werfen Sie den unförmigen Rest der Tablette weg und holen Sie die Katze aus dem Schlafzimmer.
5. Nehmen Sie eine neue Tablette aus der Verpackung. Halten Sie nun die Vorderpfoten der Katze mit der linken Hand und drücken Sie die Hinterpfoten mit dem Ellenbogen des rechten Arms nieder. Stecken Sie die Pille mit dem rechten Zeigefinger ins Maul. Halten Sie das Maul zu und zählen Sie langsam bis 18.
6. Fischen Sie die Tablette aus dem Aquarium und die Katze von der Stehlampe. Widerstehen Sie der Versuchung, sich eine neue Katze zu besorgen.
7. Knien Sie auf dem Boden, pressen Sie die Katze zwischen Ihre Beine und halten Sie die Vorder- und Hinterpfoten fest. Ignorieren Sie das laute Knurren der Katze. Nehmen Sie ein hölzernes Lineal und sperren Sie damit das Maul der Katze auf. Lassen Sie die Tablette am Lineal herunter in das Maul rollen. Reiben Sie anschließend ausgiebig über die Kehle der Katze.
8. Lassen Sie die Katze in den Gardinen hängen und die Pille in Ihren Haaren stecken. Wenn Sie eine Frau sind, heulen Sie laut auf. Wenn Sie ein Mann sind, heulen Sie besonders laut auf.
9. Notieren Sie sich, dass Sie ein neues Lineal besorgen wollen. Holen Sie die Katze von der Gardinenstange und nehmen Sie eine neue Tablette.
10. Stecken Sie nun die Katze so in eine Schublade, dass nur noch der Kopf herausschaut. Öffnen Sie das Maul mit einem Teelöffel und blasen Sie die Pille mittels eines zuvor auf ca. 50 cm. abgeschnittenen Gartenschlauches hinein.
11. Vergewissern Sie sich anhand des Beipackzettels, dass die Tabletten für Menschen unschädlich sind.
12. Holen Sie nun einen Schraubenzieher und setzen Sie die Schublade wieder zusammen.
13. Gehen Sie in das Badezimmer und nehmen Sie ein großes Badehandtuch. Breiten Sie es auf dem Fußboden aus.
14. Holen Sie die Katze vom Küchenschrank und eine Pille aus der Schachtel. Breiten Sie die Katze nahe dem Ende des Badetuches so aus, dass der Kopf über das lange Ende hinausragt. Beugen Sie die Vorder- und Hinterläufe der Katze platt über Ihren Bauch. Widerstehen Sie der Versuchung, die ganze Katze zu plätten.
15. Rollen Sie die Katze in das Tuch. Arbeiten Sie schnell! Die Zeit und die Katzen warten auf niemanden.
16. Öffnen Sie das Maul mit einem kleinen Schuhlöffel. Werfen Sie die Pille hinein und ein Stück Filet hinterher. Halten Sie den Kopf der Katze senkrecht, gießen Sie ein Schnapsglas voll Wasser ins Maul und lassen die Katze schlucken.
17. Legen Sie sich einen Zinksalbe-Verband auf die Unterarme und entfernen Sie das Blut vom Teppich mit kaltem Wasser.
18. Rufen Sie die Feuerwehr, damit diese die Katze draußen vom Baum herunterholt
19. Nehmen Sie sich vor, demnächst mal in der Zoohandlung nach Meerschweinchen zu fragen.

**Aus dem Katzenlexikon - Der Mensch**

Mensch,der; (-en): unter Fellphenie (-mangel) leidende Zweibeiner. Viele eigenen sich verhältnismäßig gut zum Zusammenleben. Können lernen, Dosen zu öffnen, Klos zu säubern, zu streicheln und zu spielen. Lernfähigkeit ansonsten begrenzt. Wirre Artikulation. M. sind ausnahmslos Freigänger!!! Zur reinen Wohnungshaltung absolut nicht geeignet, da unangenehme Verhaltensauffälligkeiten entstehen können. M. leiden allesamt unter fehlerhafter Realitätswahrnehmung. Sie denken, die Wohnung sei ihre und sie hätten uns zu sich geholt. M. unbedingt in diesem Glauben lassen, ansonsten unangenehme Verhaltensauffälligkeiten und gesteigerte geistige Verwirrung. Kastration nicht unbedingt notwendig, da Nachkommenzahl gering. Nachkommen sind in den ersten Jahren nicht zu gebrauchen ( Achtung: unkoordinierte Bewegungen). Nach ein paar Jahren eingeschränkt einsatzfähig. M. insgesamt zur Unterhaltung geeignet.
Der Dosenöffner, Damit ist der Mensch gemeint
An alle Dosis, lest euch das hier gut durch !!!
Falls Du nicht mind. 80 % der folgenden Punkte erfüllst, musst Du noch hart an Dir arbeiten !
Du weißt, dass Du ein guter Dosenöffner bist, ....
wenn du dich über die Vitalität deiner Katzis auch dann noch freuen kannst, wenn sie mitten in der Nacht quer über dein Bett preschen.
wenn es dir nichts ausmacht, die frischgewaschene Wäsche gleich nochmals zu waschen weil deine Monster sie mit nassem Fell *gebügelt* haben.
wenn du dich durch ein jämmerliches Weinen selbst vom Klo holen lässt.
wenn du keine frischen Klamotten mehr im Schrank hast weil der Kater so gerne in der Schmutzwäsche schläft.
wenn du selbstlos Dein Kätzchen aus der Kloschüssel holst...
wenn du jeden Monat neue Blumen oder neue Übertöpfe kaufst...
wenn du Dich in der Nacht nicht bewegen darfst, weil Deine Katze auf deinem Rücken schläft...
wenn du etwas gebratenes Hühnchenfleisch erst deiner Katze gibst und dann denn Rest in den Salat...
wenn du von einer geöffneten Milchtüte deiner Katze zuallererst etwas gibst und dann erst an deinen Kaffee denkst...
wenn du aufhörst Zeitung zu lesen, weil es überhaupt keinen Sinn macht, denn die Katze macht sich auf der Zeitung breit...
wenn du im Beisein von deiner Katze nicht versuchst aus dem Telefonbuch Nummern herauszusuchen, sie macht dir einen Strich durch die Rechnung...
wenn du geduldig darauf wartest, bis sich seine Hoheit von der Maus (PC!) zu erheben bequemt, weil er dich jedes Mal anfaucht, wenn du die Maus unter seinem Hintern hervorziehen willst
wenn du auf der Suche nach dem richtigen Futter für die Miezen stundenlang durch die Läden läufst, für dich aber kurz vor Geschäftsschluss gerade noch eine Kleinigkeit bekommst
wenn Verpackungskartons nach dem Auspacken noch tagelang in Wohnung stehen, damit die Katze auch genügend Gelegenheit hatte, das Teil ausgiebig zu mustern und sich darin zu verstecken
wenn du vor dem Entfernen jeglichen Verpackungskartons (Umzugskisten, Tüten, Taschen, usw.) aus der Wohnung immer zuerst 'reinschaust, damit nicht doch eine Katze drinliegt und schläft
wenn du Kleiderschränke freiwillig als Spielplatzerweiterung offenstehen lässt, da dich eine Katze mit konsequenter Ausdauer doch dazu bringt, den Schrank zu öffnen um darin 'rumwühlen zu können.
wenn du von der Arbeit oder vom Einkaufen nach Hause kommst und eine kätzische Begrüssungsdelegation an der Tür wartet und es dir große Gewissensbisse bereitet weil du den Süßen nichts mitgebracht hast. (das ist ja wohl das Letzte...
wenn du deiner Katze allen Ernstes und zärtlich erklärst, warum es nicht ganz so gut ist, wenn sie aus 2 Metern Höhe vom Schrank auf deinen Bauch springt.
wenn du deine Katze an deinem Wannenbad teilnehmen lässt (auf dem Rand), weil sie sonst weint und denkt, du wärst ertrunken.
wenn du nur noch in Schuhen durch die Wohnung läufst, weil deine Katze das Trockenfutter unbedingt vom Boden fressen will und sie nicht weiß, von welchem Boden es am besten schmeckt.
wenn du still in deinem Bett liegen bleibst, obwohl deine Katze mitten in der Nacht zwischen zwei Fensterbänken hin und her poltert, weil sie was Interessantes draußen gesehen hat und du es nicht über das Herz bringst, die Jalousien zu schließen.
wenn du keine Freunde mehr hast, weil deine Katze ihnen die Beine zerfetzt hat und sie sich im Krankenhaus eine Spritze abholen mussten.
wenn du nur noch mit zerrissenen Klamotten rumläufst, weil deine Katze eh alles vernichtet.
wenn du mitten in der Nacht 10 Tanken nach Katzenfutter abfährst, nur weil deine Katze das Futter auf einmal nicht mehr mag und lauthals maunzt.
wenn du dich in deinem Intimleben stören lässt, weil deine Katze unbedingt in das Schlafzimmer will.
wenn du deine Freundin aus dem Bett wirfst, weil deine Katze das nicht mag.
wenn du wie verrückt unter Nikotinentzug leidest, weil deine Katze auf deiner Brieftasche schläft und du sie nicht wecken willst.
wenn du deinen Hamburger ohne Fleisch isst, weil deine Katze es wollte, obwohl du weißt, dass sie damit nur den Teppich versaut und es sowieso nicht frisst.
wenn alle Leute in deine Wohnung sehen können, weil deine Katze alle Gardinen von der Stange gerissen hat und somit deine Privatsphäre völlig im Eimer ist.
wenn du abends nicht mehr raus gehst, weil du deine Katze schon tagsüber wegen der Arbeit alleine lassen musstest.
wenn du ein Schutz um deinen PC machst, damit deine Katze nicht noch einmal mit der Pfote im CD-ROM hängen bleibt.
wenn du deine Katze auf dem warmen Monitor schlafen lässt, obwohl du weißt, dass der dadurch laufend kaputt geht.
wenn du ohne zu murren zum X-ten mal ein neues Papiereinzugfach kaufst, nur weil deine Katze immer wieder darauf rumläuft und es abbricht.
wenn du Parkettboden legst, weil deine Katze keine Staubsauger mag.
wenn du sogar mit toten Mäusen im Bett schläfst, weil deine Katze sie nicht hergeben will und das Bett nicht verlassen will.
wenn du nicht mehr kochst, weil deine Katze sich am Herd verbrannt hatte.
wenn du zufrieden und glücklich bist, obwohl deine Katze dein ganzes Leben verändert hat, deine Wohnung nur noch ein einziges Trümmerfeld ist, deine Garderobe die eines Penners gleicht, du keinen Besuch mehr bekommst, aber du ohne Katze nicht mehr sein willst.
wenn du feststellst, dass nonverbale Kommunikation ganz hervorragend funktioniert.
wenn du akzeptierst, dass der Stammplatz am Tisch bei gedankenlosem Verlassen ruckzuck von einem Mächtigeren besetzt ist.
wenn du weißt, dass, sobald eine Katze dein Haus betritt, du vor Überraschungen nicht mehr sicher sein kannst.
wenn du feststellst, dass es nichts schöneres gibt als bedingungslos dienen zu dürfen.
Wenn du weißt, dass du dir die Liebe deiner Katze weder erfüttern noch erkaufen kannst, sondern sie von ihr immer nur von Tag zu Tag neu geschenkt bekommst.
wenn deine Katzen sonntags frisch gekochtes Hähnchenbrustfilet auf dem Teller haben, und du dir für dich selbst nur eine kleine Pommes von der Frittenbude holst.
wenn du im Schlafsack pennst, weil sich deine Katzen grade so schön auf deinem Bett eingekuschelt haben, und du sie nicht fortscheuchen möchtest.
wenn du morgens früh deinen Katzen zuallererst frisches Katzenfutter und Wasser hinstellst, und danach erst die Kaffeemaschine für dich selbst anwirfst.
wenn du dich zum Fernsehen auf den Couchtisch setzt, weil deine Katzen grad im Fernsehsessel liegen.
wenn du morgens mit steifen Knochen aufwachst, weil deine Katzen dir jedes Umdrehen im Bett unmöglich gemacht haben und du sie keinesfalls aus dem Bett wirfst (schließlich gehört das Bett ihr !)
wenn du dich jeden Morgen um 6 Uhr aus dem Bett quälst, weil deine Miezen da nun mal ihr Frühstück wollen.
wenn du keine Freunde zu dir einlädst, weil deine Sensibelchen Angst vor Männern haben.
wenn du abends auf den Kinobesuch verzichtest, weil deine Miezen eh schon so lang alleine sind.
wenn du schon beim Einrichten deiner Wohnung versuchst Unheil abzuwenden und die neue Couch nicht nach deinem persönlichen Geschmack, sondern nach der Kratzfestigkeit des Stoffes aussuchst.
wenn du all deine schwarzen Lieblingsklamotten in die Altkleidersammlung gibst, weil du einsiehst, dass sie bei einer weißen Katze ganz einfach unpraktisch sind.
wenn du stundenlang mit deinen Seminararbeiten nicht weiterkommst, weil eine Katze auf dem Drucker sitzt und die andere so auf dir liegt, dass du deine Finger auf der Tastatur nicht mehr bewegen kannst...
wenn du den Anrufbeantworter außer Reichweite der Katze stellst, denn sie drückt mit ihrer Pfote ja sowieso auf den Tasten rum ...
wenn du erkennst, dass mind. 90 % aller deiner selbstgeschossenen Fotos eine Katze abbilden.
wenn du auch noch eine vierte Sorte Katzenfutter anfängst, weil deine Katze die anderen drei, die du ihr heute schon serviert hast, nur abfällig musterte.
wenn dir das liebliche Schnurren deiner Katze auf dem Schoß wichtiger ist, als ein hysterisch läutendes Telefon.
wenn du deine Katze auch um 2 Uhr morgens überschwenglich lobst, weil sie dir eine Maus mitgebracht hat, nachdem sie das gleiche auch schon eine Stunde früher getan hatte
wenn es dir mehr oder weniger egal ist, wenn deine Freundin mal unpünktlich ist, aber du vollkommen rappelig wirst, sollte mal deine Katze das selbe machen
wenn deine Freundin dich vor die Wahl stellt Katzen oder ich *rumbrammel* und du lächelnd sagst: Pack die Koffer...
wenn du aus dem Urlaub dauernd anruft und fragst, wie es den Tigern geht
wenn du beim Spazierengehen schöne Federn einsammelst, damit die Tiger ein neues Spielzeug haben
wenn in der Wohnung überall kleine Papierkugeln und Tischtennisbälle rumliegen, damit die Tiger was zu Spielen haben
wenn das Bettenbeziehen die dreifache Zeit in Anspruch nimmt, weil immer wieder eine Katze in und unter den Bezug krabbelt
wenn du abends bei Licht und geöffnetem Fenster sitzt, damit Mücken, Fliegen und Motten deine Süßen beschäftigen können
wenn du mit stoischer Ruhe den Badvorleger oder anderes einfach wieder mal in die Waschmaschine steckst
wenn statt Blumen Teppich auf der Fensterbank liegt, damit die Kuscheltiger dort gemütlich rausgucken können
wenn Kratzbäume und Kartons deine Wohnungseinrichtung erweitern und „verschönern“
wenn du dich in der Nacht, ohne zu murren, als Rennbahn benutzen lässt
wenn du geduldig mitten in der Nacht das Bettzeug wechselt, weil eine deiner Monster erbrochen hat
wenn du gerne riskierst, dein Modem zu opfern, weil die Kätzchen an den Kabeln hängen und das Gerät herunter ziehen
wenn du deiner Katze noch ein Leckerli gibst, auch wenn sie grad deine 300,- DM teure Fotokamera vom Schrank geschubst hat und du das Ding gradewegs in die Tonne kloppen kannst...
wenn du ständig mit dem Putzlappen hinter deiner Katze herrennst, damit du auch gleich brav alles wegmachen kannst, damit sie nächstes Mal eine saubere Zimmerecke für was auch immer vorfindet...
wenn es dir nichts ausmacht, wenn die Haut an Beinen und Rücken in Streifen an dir runterhängt, weil deine Katze gerade Jagd auf eine Fliege macht und keine günstigere Kletterhilfe zur Verfügung stand.
wenn du dich gerne morgens um fünf wecken lässt weil das Kätzchen Appetit auf Frühstück hat. Schließlich hat sie ja die ganze Nacht über nichts bekommen.
Wenn dir klar ist, dass deine Katze immer Recht hat und du sie nicht mit Leerlaufdiskussionen nervst
wenn du beim Wochenendausflug drängelst, wieder nach Hause zu fahren, damit die Katze nicht so lange allein ist. Sie ist ja die ganze Woche tagsüber allein.
wenn du ohne Murren Bettdecken wäschst, weil die Katze drauf gepinkelt hat und dir damit zeigen wollte, dass du ein bissel mehr mit ihr spielen sollst.
wenn du Mitleid mit deiner Katze hast, weil sie morgens 2.00 Uhr auf deine Bettdecke gekotzt hat.
wenn du keinen Streit mit deiner Frau anfängst, die den Kater in der Futterversorgung eventuell dir vorzieht.
wenn du geduldig darauf wartest, bis Dein Kater deinen Schlafanzug endlich totgebissen hat, damit du ihn anziehen kannst.
wenn du deine Katze NICHT im Wasser ersäufst, obwohl er meint, im offenen Auto scheißts sich am besten hinter dem Fahrersitz.
wenn du die Katze nicht einfach in die Gefriertruhe sperrst, obwohl sie nachts deine Zehen verspeisst.
wenn du den Kater trotzdem streichelst, obwohl er direkt auf deinen Monitor markiert.
wenn du aufhörst zu tippen, weil deine Katze jetzt schmusen will.
wenn du schon immer vorsichtig gehst wenn du Kartons oder Bücher auf dem Arm hast, weil keine deiner Katzen jemals aus dem Weg geht.
wenn du dich langsam an das ewige Futternapf-Geklapper gewöhnst, weil Dein Kater meint er hätte nicht genug bekommen.
wenn du deinen Miezen tausendmal sagst, dass der Küchentisch tabu ist, und du trotzdem immer wieder nach der Arbeit mindestens eine drauf liegend findest.
wenn es dich nicht mehr stört, dass geschlossene Schränke in der Nacht mit Quietschen untersucht werden.
wenn du dich an einer neuen Frisur am Morgen nicht mehr störst, weil dein Kater dir den Schaumfestiger aus den Haaren nuckelt.
wenn es dir Freude macht, dem Kater beim Nuckeln an der Schwanzspitze zu helfen.
wenn dich ein vorwurfvolles Angebölke nicht mehr stört, weil deine Katze meint, er sei zu lange alleine gewesen.
wenn es dich nicht mehr stört, wenn dein Kater nachts einen fahren lässt und wegen des Gestankes maulend das Schlafzimmer verlässt und dich im Mief liegen lässt.
wenn Dein Kater dir manchmal den Wecker vor dem Läuten ausmacht, und du total verpennst.
wenn du nur einen Tag von zuhause weg bist und dir was ganz doll fehlt.
wenn du tagelang darüber nachdenkst, was du deinen Miezen denn zu Weihnachten schenken wirst.
wenn du die Geschenke dann so verpackst, dass die Katzen beim Auspacken Spaß haben.
wenn du schon mal auf eine Sendung im Fernsehen verzichtest, weil du nicht umschalten kannst, weil eine Mieze auf der Fernbedienung schläft.
wenn du zu spät zur Arbeit kommst, weil du vergessen hattest, das Katzenklo zu säubern.
wenn du die Schuld bei dir suchst, dass die Katzen das beste Stück aus deiner Porzellansammlung umgeschmissen haben, obwohl es ganz hinten stand.
wenn du nur noch ungiftige Zimmerpflanzen hast, die deinen Katzen schmecken.
wenn du nachts mit einem Handtuch durch die Wohnung rennst, um deinen Katzen bei der Mottenjagd behilflich zu sein.
wenn du beim Weggehen die Schreibtischlampe anlässt, weil deine Katzen gerne darunter liegen.
wenn du auf einem klapprigen Gartenstuhl ohne Polsterauflage sitzt, weil Dein Kater am liebsten nur auf der neuen Gartenbank mit Polsterauflage (vom Gartenstuhl) liegt

Hier ein paar Punkte von Dosis, die sich beklagen, dabei sind es doch alles ganz normale Dinge ...

Warum gibt es.....
Katzen, die auf dem Küchenlinoleum sitzen und dann zum Kotzen auf den guten Teppich laufen.
Katzen, die dem schlafenden Dosi auf der Brust sitzen und ihn solange anstarren, bis er aufwacht.
Katzen, die die Wand an ihrem Fressplatz bis zu einem Meter hoch vollspritzen
Katzen, die ständig die PC-Maus jagen und töten
Katzen, die sich im Kabelgewirr des Computers jagen und dabei alles mögliche rausziehen.
Katzen, die unter dem Esstisch lauern, um dann der Dosi an die Waden zu springen und herzhaft zubeißen.
Katzen, die ihr Essen durch die ganze Wohnung schleppen und es jagen
Katzen, die wichtige Arbeitsunterlagen, die aktuelle Steuererklärung zerfetzen und das auch noch wahnsinnig spaßig finden
Katzen, die nachts schnarchen
Katzen die die Milch aus dem Müsliteller trinken, wenn man mal kurz den Raum verlässt
Katzen die den Anrufbeantworter abhören
Katzen die früh morgens den Nachtisch abräumen
Katzen die den Computer ausschalten
Katzen die ihr großes Geschäft immer daneben machen, Loch scharren, hinsetzen in Loch reinkucken und hinten am Klo vorbei zielen
Katzen die denken ein Handy wäre ein tolles Spielzeug
Katzen die alles was nicht festgeschraubt ist unter die Couch schieben.
Katzen, die ihre herausgewürgten Haarbüschel gemeinsam mit Futterresten grundsätzlich nur in Schuhe kotzen.
Katzen, die das frischbedruckte Papier, das aus dem Drucker kommt, jagen und 'töten'
Katzen, die nach dem Toilettengang solange scharren, bis fast nichts mehr im Klo, sondern davor liegt
Katzen, die Dir nach einer halben Stunde am Computer in den Fuß beißen, weil Du nicht mit ihnen spielst
Katzen, die ihr Lieblingsspielzeug immer nachts um drei in der Gegend herum schmeißen
Katzen, die über die Tastatur laufen und nachts darauf schlafen
Katzen, die neue Möbel sofort zerkratzen und den neuen Kratzbaum nur zum schlafen benutzen
Katzen, die Haarballen vom Kratzbaum auf schlafende Dosis würgen
Katzen, die beim Chatten über die Tastaturlaufen (incl. Returntaste)
Katzen, die sich auf die Zeitung setzen, die man gerade liest.
Katzen, die sich auf die Bauanleitung setzen, die man gerade braucht.
Katzen, sie sich im Vorhang jagen.
Katzen, die ihre Bällchen am unübersichtlichsten Teil der Treppe platzieren (Peng, Stolper, Klirr)
Katzen, die nach Gabe des teuersten Tierfutters Dich mit dem unaussprechlichen Mörderblick mustern von wegen was'n das fuer'n Abfall.
Katzen, die ihre Pfoten am teuren WC-Vorleger saubermachen und ihn dabei in kleine Fetzen `rupfen.
Katzen, die wenn Besuch da ist, die Klotuer von außen aufmachen, wo man sich gerade beschäftigt.
Katzen, die ihr Spielzeug so zerlegen, dass nur noch eine spitze scharfe Stelle aus dem Teppich lugt.
Riesen-Kater die meinen vorwärts in eine Schachtel kriechen zu müssen und dann nicht begreifen, dass sie rückwärts wieder rauskommen
Katzen, die einem immer im Bett den Hintern zustrecken anstatt ihre weiche, schmuselige Bauchunterseite
Katzen, die einem den Platze auf der Couch streitig machen
Katzen, die sich immer auf frisch gewaschene schwarze Kleidung legen müssen und natürlich nur ihre weißen Haare dort vergessen
Katzen, die immer dann ihr Häufchen machen müssen, wenn gerade Besuch da ist (woraufhin jeder die Nase rümpft)
Katzen, die den Nagellack herunterwerfen
Katzen, die als Abkürzung über das Radio laufen und dabei regelmäßig den CD-Player öffnen
Katzen, die auf die Zeitung springen und damit über den Tisch rutschen und alles abräumen
Katzen, die morgens einen Riesenlärm machen und dann nachgucken ob der Dosi auch wachgeworden ist wenn er noch schläft wird weiter gelärmt
Katzen, die sich wenn man auf die Toilette geht auf den Sessel legen wo man zuvor gesessen hat und einen wenn man zurück kommt provozierend ansehen
Katzen, die sich einem beim fernsehen so auf den Hals legen, dass man nur noch die Katze sieht
Katzen, die an frisch geputzten Fenstern immer ihre Nasenabdrücke hinterlassen
Katzen, die Fliegen jagen die einem auf dem Kopf sitzen
Katzen, die gerne die Tapete und Poster von der wand reißen
Katzen, die sich in der kalten Jahreszeit am liebsten zwischen warmen Wohnzimmer und kalter Terrasse bei geöffneter Tür die warme Luft um die Nase wehen lassen.
Katzen, die natürlich vor allem nachts ihre Flummis oder andere Gegenstände immer die Kellertreppe runterplumpsen lässt, sie laut miauend wieder hoch holt und so weiter..

Der Katzenknigge, Was Katzen so alles machen sollten

Die meisten Katzen wissen instinktiv, wie man sich richtig benimmt, es gibt aber bestimmt einige, die von den nachfolgenden Tips profitieren. Denkt daran, daß es nur Vorschläge sind und der jeweiligen Situation angepaßt werden können.
Der Knigge für alle Katzen, die ihre Dosenöffner schon gefunden haben!
Die meisten Katzen wissen instinktiv wie man sich richtig zu benehmen hat, da aber auch Samtpfote nie auslernt, hier ein paar Benimmregeln, um ihr Repertoire, bei uns im besten Licht zu erscheinen zu erweitern.

Mahlzeiten:
Fresse niemals aus Deiner eigenen Schüssel, wenn Du Essen vom Tisch klauen kannst.
Trinke niemals aus Deiner Wasserschüssel, wenn irgendwo ein Glas Wasser (oder besser noch, mit Milch) steht, aus dem Du trinken kannst. Jammere niemals vor Hunger bevor die Leute das Futter aus dem Schrank nehmen. Schreie dann aber so, als ob Du seit Wochen nichts mehr zu fressen bekommen hättest.
Sobald das Futter in der Schüssel ist, sollte es erst mal ignoriert werden. Bevor Du Dich dann entschlossen hast zu fressen, verteile grundsätzlich die ersten drei bis vier Happen auf dem Boden vor der Fressnapfunterlage.

Gäste:
Setze eine überraschte und verletzte Mine auf, wenn Du beschimpft wirst, weil Du nach dem Essen auf dem Tisch zwischen dem Geschirr spazieren gehst. Der Ausdruck sollte besagen: Aber wenn kein Besuch da ist, darf ich das doch auch!
Wenn Du einen Schoß zum Sitzen aussuchst, achte immer darauf, dass dieser auch einen guten Kontrast zu Deiner Fellfarbe abgibt. Beispiel, eine weiße Katze sollte sich immer auf dunkle Schöße setzen.
Begleite Gäste immer auf die Toilette und beobachte, ob sie auch alles richtig machen.
Falls ein Gast sagen sollte, dass er Katzen liebe, behandle ihn mit hochmütigem Stolz, verhänge Deine Krallen in den Nylonstrümpfen (falls zutreffend), beiße ihn in den Fußknöchel oder wende eine Kombination der aufgeführten Möglichkeiten an.
Krieche grundsätzlich in die vom Gast mitgebrachten Taschen oder Aktenkoffer und durchwühle sie sorgfältig. Der Gast muss sich noch Wochen später über die darin hinterlassenen Haare freuen können.

Türen:
Toleriere keine geschlossenen Türen! Um die Tür zu öffnen, kann man entweder daran kratzen oder dagegen schlagen. Sobald die Tür geöffnet wird, darf man selbstverständlich nicht durchgehen.
Nachdem Du befohlen hast, dass eine nach draußen führende Tür für geöffnet wird, stehe auf der Schwelle, halb innen und halb außen und fange an, über alles mögliche nachzudenken. Das ist vor allem dann sehr wichtig, wenn es draußen entweder sehr kalt oder sehr heiß ist und während der Schnaken-Hochsaison.
Handelt es sich um Terrassentüren, warte mit der Kratzaktion bis diese frisch geputzt sind. Dann warte, bis es regnet, gehe kurz raus um Luft zu schnappen und wenn die Pfoten dann schön matschig und nass sind, kannst Du anfangen, durch Kratzbewegungen gegen die Scheibe, formschöne Bilder und Muster darauf zu gestalten.

Waschtag:
Setzte Dich niemals in den Wäschekorb mit dreckiger Wäsche, warte bis alles sauber ist und vielleicht sogar noch warm vom Trockner. Dies ist sehr wichtig, vor allem bei Handtüchern.
Helfe stets beim Wäschezusammenlegen! Zeige es den Menschen, wenn sie es Deiner Meinung nach nicht richtig gemacht haben, indem Du die Wäsche durch die Gegend schleifst.
Sei immer beim Bettenmachen behilflich! Laken und Bettbezüge müssen angegriffen und gebissen werden, um sie gefügig zu machen.

Büroarbeiten:
Wenn Deine Menschen beim Briefe schreiben oder ähnlichem sind, setzte Dich immer auf die Papiere, auf denen die gerade schreiben. Wenn sie Dich herunterheben, beobachte sie mit trauriger Mine.
Pass gut auf, ob vielleicht mit Tinte geschrieben wird, sobald Du noch feuchte Tinte auf Papier siehst, setzte Dich darauf.
Nach dem zweiten Herunterheben musst Du anfangen, Kugelschreiber und Bleistifte vom Tisch zu werfen. Aber bitte einzeln!
Schreibmaschinen sollte der Mensch nicht alleine bedienen müssen. Setze Dich auf den Schoß Deines Menschen und versuche die Typen zu fangen. Wenn es an der zeit ist, Papier zu zerbeißen, dann warte bis der Mensch ein perfekt getipptes Blatt aus der Maschine zieht.
Noch schöner sind Computer! Warte bis das Telefon klingelt und der Mensch den Computer verlässt und spiele „Katzen auf der Tastatur“. Du wirst staunen, was Du alles auf dem Bildschirm sehen kannst.
Wenn jemand am Computer sitzt, rette ihn vor Verspannungen. Schleich Dich heran, streck Dich von hinten an die Lehne und zieh die Krallen einmal knackend ins Leder. Der Mensch springt auf, Du wirst beachtet und er ist vor Verspannungen bewahrt.

Übelkeit:
Tabuisieren wir es nicht länger. Übelkeit kommt halt doch des Öfteren vor. Wenn Du Dich übergeben musst, ist es wichtig, dass Du schnell machst, es sei denn, Du liegst schon im Bett! Ansonsten versuch schnell ins Bett zu kommen. Falls die Zeit nicht, versuch einen Orientteppich zu erreichen, ein normaler Teppichboden tut es auch. Zumindest einen Sessel oder ein Sofa sollte man erreichen. Unbedingt zu vermeiden ist es, sich im Badezimmer, der Küche oder auf einem sonstigen kalten, gefliesten Boden zu übergeben. Ganz schlimm, wenn es einen auf dem Katzenklo erwischt!
Sieh in jedem Fall zu, dass Deine Pfütze die Größe eines nackten, menschlichen Fußes hat und dass Du es möglichst ungesehen erledigst.
Die perfekte Lösung der Platzfrage ist das Treffen der Tapete! Du musst nur dicht genug an die Wand kommen und ein bisschen Schwung holen. Wenn Dein Mensch nach der Gestaltung der Terrassentür immer noch an Deiner künstlerischen Ader zweifelt, versuch es noch mal.

Zusammenleben mit den Menschen:
Als allgemeine Regel gilt, dass man sich immer zu dem Menschen setzt, der beschäftigt ist und nicht zu dem, der im Moment nichts tut.
Liest einer Deiner Menschen ein Buch oder eine Zeitung, versuche immer, Dich darauf zu setzen, wenn das nicht möglich ist, setze Dich zwischen Buch und Gesicht.
Falls Dein Mensch strickt, setze sich ganz brav auf seinen Schoß. Vergiss aber nicht, ab und zu die Stricknadeln anzugreifen.
Wir Katzen wissen um die Wichtigkeit der Hygiene und verwenden einen großen Teil des Tages mit der akribischen Pflege unseres Fells. Unsere fast nackten Schutzbefohlenen jedoch, sind da arm dran! Ihre Zunge ist degeneriert und eignet sich nicht mehr zur Reinigung, so versuchen sie tapfer mit anderen Hilfsmitteln, wie künstlichen Zungen, auch Waschlappen genannt, unter der missbräuchlichen Verwendung von Wasser (das trinkt Katze doch höchstens) ihren nahezu haarlosen Körper sauber zu halten. Es ist unsere Aufgabe, sie dabei zu unterstützen und ihnen so unsere tiefempfundene Fürsorge zuteil werden zu lassen. Regelmäßiges Gesichtabschlecken ist also unumgänglich! Am einfachsten geht es, wenn sie schlafen, da halten sie meist still.
Denke immer daran Deinen Menschen ganz besonders aufmerksam zu begrüßen, wenn er mit gefüllten Einkaufstüten den ersten Schritt über die Türschwelle macht. Werfe Dich ihm direkt vor die Füße und sei fasziniert von der menschlichen Grazie bei dem verzweifelten Versuch, Dich nicht zu treten.
Denke daran, dass eine erfolgreiche Katze immer gut ausgeruht ist, schlafe deshalb fast den ganzen Tag, damit Du nachts um 3 Uhr fit bist, um auf dem Bett Bergsteigen oder Mäusefangen zu spielen.

Teste Dich doch mal - Hat Deine Katze Dich im Griff?

Bei mehr als 5 Ja-Antworten, hat Deine Katze das Regiment schon übernommen.
Suchst Du Deine Freunde danach aus, ob Deine Katze sie mag oder nicht?
Säuberst Du das Katzenklo nach jedem Gang von Deiner Katze? Oder stehst Du etwas sogar schon mit der Schaufel neben dem Katzenklo parat?
Findest Du es einfach nur sooooooooooo süüüüüüüüüüüüüß, wenn Deine Katze die Gardinen hochklettert oder an der Butter leckt?
Schläfst Du die ganze Nacht in einer unbequemen Position, nur weil Deine Katze sonst in ihrem seligen Schlummer gestört werden könnte, da sie sich ja dicht an Dich schmiegt und durch eine Bewegung von Dir geweckt werden könnte?
Fütterst Du Deine Katze mit Deiner Gabel?
Sitzt Deine Katze beim Essen mit Dir am Tisch, oder gar auf dem Tisch?
Schaust Du Dir einen langweiligen Film an, nur weil die Katze auf der Fernbedienung schläft?
Hast Du ein Video gekauft auf dem ein Aquarium mit Fischen zu sehen ist, um Deine Katze zu unterhalten?
Stehst Du stundenlang egal ob es stürmt oder schneit - an der geöffneten Terrassentür, nur weil Deine Katze sich nicht entscheiden kann, ob sie nun raus oder rein will?
Kaufst Du Deiner Katze Weihnachtsgeschenke? Und sind sie auch noch teurer als die für Deinen Ehemann (-frau)?
Machst Du Dein Bett erst, wenn Deine Katze darin endlich ausgeschlafen hat?
Kletterst Du über das Fußende in Dein Bett, weil Deine Katze schon darin schläft und Du sie nicht wecken willst?
Kochst Du Deiner Katze ein spezielles Weihnachtsmenü?
Ist das erste was beim Einkaufen in Deinem Wagen landet Katzenfutter und Katzenstreu? Und überlegst Du dann ob noch genügend Geld für Dein Essen übrig ist?
Trägst Du ein Photo von Deinem schnurrenden Liebling in der Brieftasche und zeigst es Deinen Bekannten, wie die Dir die Bilder ihrer Kinder präsentieren?
Wenn Du Besuch von neuen Bekannten bekommst, stellst Du ihnen Deine Katze namentlich vor?
Hortest Du alte Kartons in Deiner Wohnung anstatt sie ins Altpapier zu bringen, weil Deine Katze diese doch gerne als Schlafstätte nutzt?
Bleibt Dein Kleiderschrank den ganzen Tag offen stehen, weil Deine Katze doch so gerne auf Deinen Pullovern liegt und doch ein Nickerchen macht?
Das Lesen der Tageszeitung dauert bei Dir durchschnittlich drei Stunden, weil Deine Katze es sich immer wieder auf den Seiten gemütlich macht und Du nicht umblättern kannst?
Hast Du immer genügend Katzenstreu im Haus, aber hin und wieder klingelst Du bei der Nachbarin um Dir ein Rolle Klopapier zu borgen?
Beim Chatten stehst Du am PC, weil Deine Katze es sich auf dem Bürostuhl gemütlich gemacht hat?
Schläfst Du zwar gesund, aber ungemütlich ohne Kopfkissen, weil dies Deiner Katze als Unterlage dient?
Wenn Du das Haus verlässt, wird jede Deiner Katzen über Deine voraussichtliche Rückkehrzeit informiert? Solltest Du Dich dennoch verspäten, entschuldigst Du Dich auch bei ihnen dafür?

Hinweise dass Deine Katze intelligenter ist als Du denkst

Sie holt die Post aus dem Briefkasten und sortiert die Werbung. Alles außer Whiskas, Sheba und Kittekat wird sofort entsorgt.
Sie hat das Patent auf pfotengerechte Dosenöffner.
Sie macht die Whiskas-Dose schneller auf, als Du eine Flasche Bier.
Deine Katze sitzt während Wer wird Millionär vor dem Fernseher und spielt Miau-Joker.
Jedes Mal, wenn Du eine Hundebesitzerin abgeschleppt hast, tauchen plötzlich Deine gynäkologischen Magazine wie von selbst auf dem Sofa auf.
Du findest die Konstruktionszeichnungen einer Mausefalle unter ihrer Kuscheldecke.
Als sie dasselbe studieren wollte wie Du, hieltest Du das noch für haustierliche Schwärmerei für Dich. Aber dass sie jetzt Tutor in Deiner Übungsgruppe ist, geht dann doch zu weit!
Mir fällt nichts mehr ein ich muss meine Katze fragen!
Der Hund Deines Nachbarn gehorcht ihr besser als ihm selbst.
Der beste Hinweis, dass Deine Katze intelligenter ist, als Du denkst:
Wer geht denn den ganzen Tag arbeiten , rackert sich ab und kommt abends total ausgebrannt nach Hause?
Und wer hängt den ganzen Tag faul zu Hause rum, mampft nur das teuerste Essen und lässt es sich gut gehen?

Ansprüche einer Katze an die Schöpfung

Am späten Samstagabend der Schöpfung blickte der Allmächtige auf sein Werk und legte die Füße hoch. Er freute sich auf seinen ersten Ruhetag; der erste Sonntag der Menschheitsgeschichte konnte kommen. Der Allmächtige war zufrieden. Plötzlich aber vernahm er an der Tür ein seltsames Geräusch, er stand auf, um nachzusehen. Es war die Katze.
Großer Herr, sprach die Katze und strich dem Allmächtigen dabei um die Beine. Deine Schöpfung ist gar wunderlich und schön, und auch ich bin zufrieden. Du gabst mir ein prächtiges Fell, das mich vor Kälte schützt, Du gabst mir schöne weiche Pfoten, mit denen ich mich lautlos anschleichen kann, und Du gabst mir scharfe Krallen und einen biegsamen Körper, der mich zum guten Jäger und Kletterer macht. Und trotzdem kann ich nicht verhehlen, dass mir noch eine Kleinigkeit fehlt. Der alte Herr legte die Stirn in Falten und überlegte, was er vergessen haben könnte. Die Katzentür konnte es nicht sein; deren Erfindung war erst für später vorgesehen. Dasselbe galt für das Katzenstreu, dem erst die Domestizierung vorausgehen musste.
Sprich ! forderte der Allmächtige seine Besucherin auf. Was fehlt Dir?
Es ist nur eine Kleinigkeit, Herr, sprach die Katze und wischte sich vor Aufregung mit der Pfote über die Barthaare. Es soll ja auch keine Kritik sein ...
Frei heraus damit ! befahl der Allmächtige leicht ungehalten, weil er seine Sonntagsruhe gefährdet sah. Was ist es? Nun, sprach die Katze und ringelte ihren Schwanz um die Vorderfüße. Ich bin nicht wehrhaft genug! Meine Krallen und Zähne sind zwar hervorragende Waffen gegen Mäuse und andere Nagetiere, und mit meiner Sprungkraft kann ich manchem Vogel einen Schrecken einjagen. Aber dem Menschen bin ich machtlos ausgeliefert Unruhig schaute der Allmächtige auf seine Uhr, die Katze nutzte die Pause, um fortzufahren. Dem Löwen und dem Tiger hast Du Übergroße Reißzähne und furchtgebietende Pranken gegeben, die Schlange kann sich mit Gift zur Wehr setzen, und selbst der Igel kann mit seinen Stacheln den Menschen in Schach halten. Nur ich, Herr, ich bin wehrlos und deshalb ein wenig unglücklich. Was schwebt Dir vor? fragte der Allmächtige. Willst Du Flügel wie die Vögel haben oder Dich wie der Wurm in der Erde verkriechen können? Ich weiß es nicht, sagte die Katze traurig. Vielleicht wäre ein großer Stoßzahn wie beim Elefanten oder beim Nashorn gut. Wie Du willst, sprach der Herr und verpasste der Katze zwei mächtige Hauer aus edelstem Elfenbein. Sofort verlor das Tier das Gleichgewicht und fiel bewegungsunfähig vornüber. Ich glaube, Stoßzähne sind doch nicht das Richtige, klagte die Katze noch unglücklicher als zuvor. Wenn sie nur nicht so groß wären! Vielleicht wäre ein spitzer Schnabel besser Wieder erfüllte der Herr ihren Wunsch und ersetzte die kleine Stupsnase durch einen wuchtigen, dolchartigen Schnabel. Aber ach, die Katze war erneut nicht zufrieden. Ich glaube, ein Schnabel ist doch nicht das Richtige, jammerte sie und hackte unbeholfen auf den Boden. Wie soll ich denn jetzt mein Fell pflegen? Vielleicht wäre ein schwerer Echsenpanzer besser ! Und wieder erfüllte der Herr ihren Wunsch, und wieder war die Katze unzufrieden, und wieder wünschte sie sich etwas anderes.
Aber ganz gleich, was ihr der Allmächtige auf den Leib schneiderte, die Katze wurde immer trauriger. Inzwischen war es bereits eine Minute vor Mitternacht, der siebte Tag, an dem die Schöpfung abgeschlossen sein sollte und der Allmächtige ruhen wollte, rückte erbarmungslos näher. Da schaute der Herr auf das arme Kätzchen und sprach: Um mit dem Menschen fertig zu werden, brauchst Du keine Stoßzähne, keinen Schnabel und auch keinen Panzer. Ich gebe Dir jetzt nämlich eine Waffe, die wirkungsvoller ist als jede Pranke oder jedes Gift ! Die Menschen werden Dir ehrfürchtig zu Füßen liegen : ich schenke Dir das Schnurren ! Im selben Augenblick schlug die Uhr zwölf, begleitet von einem wohligen Laut, der aus der Tiefe einer überglücklichen Katzenkehle kam.
Da sah der Herr, dass es gut war, nahm den schnurrenden Pelzknäuel auf den Schoß und sagte: Ich habe sechs Tage lang schwer gearbeitet und brauche jetzt ein wenig Entspannung. Meinen ersten Sonntag will ich gemeinsam mit Dir verbringen. Sprachs und rollte sich mit dem Kätzchen zu einem Schläfchen aufs Sofa!


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