Die Naturgeschichte der Fürze

Wenn Du die Scheisseliste schon gelesen hast, dann sollte Dir eigentlich klar sein, das vor dem Feuer der Funken kommt. Im übertragenen Sinn natürlich.  Und beim Scheissen gilt eben, was die Menschheit schon seit ihren Anfängen weiß, nämlich das Gott vor selbiges das Furzen gesetzt hat. Und sei es nur, damit weniger geruchsresistente Mitmenschen aufgrund der Vorwarnung noch das Weite suchen können. Aber wie die Wissenschaft nun mal seit ihren Anfängen dankenswerterweise ist, blieb auch das Furzen nicht von näheren Untersuchungen verschont. Und diese wurden schon Mitte des letzten Jahrhunderts in Buchform der geneigten, wissbegierigen Öffentlichkeit übergeben, auf das ein jeder Bescheid wisse über das, was zwar als unfein galt und gilt, was aber nichts destotrotz mit wachsender Begeisterung von allen Schichten der Bevölkerung seit jeher gepflegt und in seinen diversen Formen weiterentwickelt wird. Und so wurde im Jahre 1869 die erste Ausgabe des hochwissenschaftlichen Werkes die Naturgeschichte der Fürze  Historia Naturalis Vaporum   ex humane corpore effluentium.  In usum Maxime Gymnasiorum et Academiarum  et podicibus optimorum virorum illustrata.   auf deutsch übersetzt,  mit gelehrten Annotationibus illustriret,  wohl gesetzet und ans Licht gestellet  von S. Webesius der Allgemeinheit zum Studium und zur Erbauung zugänglich gemacht.  Im folgenden soll dieses fast schon vergessene, aber nach wie vor einmalige Werk wieder einmal der Welt zugänglich gemacht werden, damit wissen-  schaftliche Erkenntnisse, die jedermann aufgrund zweifellos gemachter eigener Erfahrungen jederzeit nachvollziehen kann, dem Sumpf des Vergessens entrissen werden und kommenden Generationen auf ewig erhalten bleiben.  Und so wollen wir uns nun dieses wertvolle Exemplar der wissenschaftlichen Literatur des letzten Jahrhunderts mit gebührendem Interesse etwas näher betrachten ... 

Inhaltsverzeichnis

Vorwort
Einleitung
Resultate der bisherigen Forschung
Entstehung des Namens Furz
Charakteristik des Furzes
Klassifikation des Furzes
Über die Verwendung des Furzes
Anhang
Vom ABC
Hier einige Beispiele
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Vorwort

Der Zweck dieses Werkes wissenschaftlicher Forschung ist der der Aufklärung und Belehrung. Wer dieses Buch flüchtig liest, der wird recht wohl über die auch oberflächlich zu Tage liegenden, überraschenden Resultate staunen und sich bewundernd an der neuen, ihm erschlossenen Welt erbauen, der wird es nicht unbefriedigt bei Seite legen und dem Verfasser für seinen Fleiß und seine Sorgfalt Dank wissen. Wer dies Buch studirt, der wird seine inneren Vorzüge würdigen und erfassen, er wird aufgeklärt, belehrt, erleuchtet, die Theorie zur Praxis machen, seiner selbst mehr bewußt, mehr Mensch werden. Wer dies Buch versteht, der wird begeistert zur Feder greifen, der wird auf dem gefundenen Grunde emsig weiterbauen und so ein Mitarbeiter des Verfassers werden an dem Werke, das Geschlecht des Menschen fort und fort zu vervollkommnen. Alle aber werden sich vereinigen, dieses Buch weiter und weiter zu verbreiten. Wem dieses Buch jedoch nicht gefällt, wem es  Ärger bereitet, wer sich darüber aufregt, wer darüber die Nase rümpft, für den haben die übrigen Leser stets einige Individuen des beschriebenen Gegenstandes in petto, der möge sich erst fragen, was für eine Sorte er führe und dann lieber von hinten als von vorn brummen.  Nun aber, munter ans Werk!

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Einleitung

Auf unseren Wanderungen in der freien Natur sowohl als in dem engen Raume unserer Studirstube sehen wir uns täglich, stündlich, oft sogar beständig von feinen, luftförmigen Gebilden begleitet und umgeben, die, obgleich sie dem Auge unsichtbar sind, doch unserem Geruchsorgan, wenn sich dasselbe seine ursprüngliche Kraft und Frische zu bewahren gewußt hat, ihre Gegenwart, die nur zu oft eine ungern bemerkte ist, verraten. Obgleich diese Wahrnehmungen von jedem Alter und Geschlecht gemacht werden, obgleich kein Stand von ihnen befreit ist, obgleich die Erfindung oder das Entstehen dieser Wesen uralt, fast so alt, als die Erstlinge unseres Geschlechts selbst ist, so sind die Ansichten über jene Gebilde doch noch so diffus und unklar, das man, wenn man sich eingehender mit der Materie selbst beschäftigt, erstaunt, wie mannigfaltig einerseits diese Wesen organisirt, und wie streng sie andererseits, wie alle anderen Reiche der Natur, in fest constituirte Gruppen zerfallen und einer einheitlichen Organisation unterworfen sind.    

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Resultate der bisherigen Forschung

Wenn nun trotzdem bisher, wo fast alle Gebiete der Natur oft durchforscht, aufgeklärt und beschrieben sind, gerade über diesem Punkt noch düstere Nacht lagert, wenn es z. B. noch gänzlich an einer Literatur über diesen Gegenstand fehlt, so liegt der Grund nicht sowohl an den unangenehmen Eigenschaften der Materie selbst, sondern an der Unzulänglichkeit der Forschungsmittel, mit denen man sie zu bewältigen gedachte. Während die einen, und zwar die Mehrzahl, allein mit dem Geruchsorgan operierten, glaubten sich die anderen allein auf ihr Gehör verlassen zu können, und so konnte das Resultat immerhin nur ein einseitiges genannt werden. Selbst der oberflächlichste Beobachter der Fürze jedoch, denn diese sind die Wesen, von denen wir bisher sprachen, wird uns zugeben, das nur eine Kombination des Geruches und Gehöres das innerste Wesen und die gesamte Gestaltung derselben wird erfassen und verarbeiten können. Dank dieser fruchtbaren Kombination und einer warmen Teilnahme für den Gegenstand selbst, sind wir schon heute im Stande, das Resultat unserer Forschungen, welches ein nach jeder Seite hin überraschendes und befriedigendes genannt zu werden verdient, in den nachfolgenden Zeilen niederzulegen, ja, wir können dreist die nachfolgende Abhandlung mit dem stolzen Namen Naturgeschichte der Fürze Historia naturalis vaporum ex humano corpore effluentium bezeichnen. 

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Entstehung des Namens Furz

Was zunächst die namentliche Bezeichnung des Gegenstandes selbst betrifft, so stellen sich schon hier dem Forscher Schwierigkeiten entgegen, die jedoch bei richtiger Auffassung nur um so größerer Klarheit weichen. Wir finden nämlich in dem Namen die Variationen Furz, Farz, Forz. Schon die Uebereinstimmung aller drei Wörter in einem kurzen, stoßweise hervorgebrachten Laute führt uns darauf, das die Bezeichnung eine onomatopoetische ist. Ja, nicht blos das gesamte Wort in seiner Einheit ist onomatopoetisch, sondern zerlegen wir dasselbe in seine einzelnen Bestandteile, so werden wir finden, dass der Name selbst eine Kombination unerläßlicher, von feiner Beobachtungsgabe erzielter onomatopoetischer Elemente ist. Wir werden sogar finden, das das Vorkommen der verschiedensten Vokale, die ja an und für sich in der Etymologie schwankend und von geringer Bedeutung sind, dieses Resultat nur klärt.  Was zunächst den F-Laut betrifft, so wird niemand leugnen, das der Furz fast stets von einem leise pfeifenden oder pfauchenden, blasenden F-Laute begleitet ist. Diese beständige Wiederkehr des F-Lautes belegt, bei dem Phänomen selbst mußte sich bald auch mit der Bezeichnung desselben verbinden, und so steht denn mit Recht das F am Anfange des Namens Furz. Schon schwieriger ist das R zu erklären. Bei allen langanhaltenden Detonationen, z. B. beim Donner, beim Rollen einer Kugel, beim Schnauben eines muthigen Pferdes, wird ein fein organisirtes Ohr deutlich einen R-Laut, einen rollenden Ton, der genau unserem R entspricht, vernehmen. Dieser R-Laut findet sich bei den kräftigeren, sogenannten langathmigen Fürzen und ist alsdann von einer so drastischen Wirkung, das man dem R recht gern die Berechtigung zuerkennt, in dem Namen des Furzes eine hervorragende Rolle zu spielen.   Wo das R fehlt, wo die Detonation keine lange, allmähliche ist, wo sie plötzlich, platzend erfolgt, ist sie beständig von einem Z-Laute begleitet, daher ist das  Z  als dritter notwendiger Bestandteil dem  F  und  R  beigefügt. Man wird sich wundem, woher z. B. bei demselben  Furze , wo sich nur das  R  fand, ein  Z  platzgreift, und umgekehrt, - dem zur Erwiederung sei daran erinnert, das man zur Zeit der Entstehung des Namens  Furz  eben die Gattungen der  Fürze  noch nicht zu unterscheiden, den  Furz  noch nicht zu spezialisiren vermochte, das man also entweder den einen Bestandtheil beständig vermissen, und so auf eine genaue Bezeichnung von vorn herein verzichten, oder hier einem Pleonasmus onomatopoetischer Elemente Raum geben mußte. Glücklicherweise schlug man den letzteren Weg ein. Wir hätten also  Frz .  Noch fehlen die Vokale. Je schwieriger die Beantwortung dieser Frage erscheint, und so mehr überrascht das erzielte Resultat. In der Etymologie spielen die Konsonanten die Rolle des festen, die Vocale des flüssigen Elementes. Der Konsonant ist das eigentliche Substanz, der Vokal nur ein zufälliges Beiwerk. Die Konsonanten, die sich in einem onomatopoetischen Begriffe finden, sind substante, in ihm selbst liegende, aus ihm selbst hervorgegangene, - die Vokale sind accidentielle, von außen hinzugetane, herbeigeströmte Elemente. Fragen wir nun, wer hat zu dem  Frz  das U, das A, das O hinzugetan, - so ist die Frage schon beantwortet, es war der hörende, der riechende, der denkende Mensch. Das Gefühl des Unbehagens bei der Wahrnehmung des  Frz  machte sich naturgemäß durch ein  U  des Abscheus geltend, das zugleich von einem dem gepreßten Körper entweichenden  A  des Wohlbehagens begleitet ist und nur bei öfterer Wiederholung einem vorwurfsvollen  O  weicht, - und so hätten wir denn  Frz - u, a, o, - Furz, Farz, Forz , - und auf diese einfache Weise erfanden unsere Altvorderen, man kann wohl mit Sicherheit annehmen, das es Adam selbst gewesen, den  Furz .    

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Charakteristik des Furzes

Nachdem wir so die Existenz des Furzes als eine unleugbare festgestellt haben, wollen wir uns an eine auf empirischem Wege erzielte Beobachtung des Gegenstandes selbst machen, um so als Resultat eine Beschreibung des Furzes seinem Wesen und seinen hauptsächlichsten Eigenschaften und Wirkungen nach, geben zu können. Wenn wir zunächst fragen welchen Rang der Furz unter seinen Mitwesen einnimmt, so finden wir leider, das bisherige Forscher, sei es böswillig aus persönlicher Abneigung, sei es aus Mangel an Fähigkeit, das innerste Wesen des Furzes zu erforschen und zu erfassen, demselben eine zu niedrige Stufe angewiesen haben. Wenn man den Furz daher bis jetzt allgemein für ein lebloses Wesen gehalten hat, so müssen wir ihm seinen Platz unter den lebenden Wesen anweisen, ja wir dürfen ihn dreist in eine höhere Klasse versetzen, als den Band-, den Regen-, den Spulwurm, denn ebenso geschlechtslos wie diese sind, ebenso allgemein ist es feststehend,  das der Furz männlichen Geschlechts ist , denn man sagt eben  der und nicht die Furz . Irrtümlich wäre es allerdings, daraus die Annahme herleiten zu wollen, das es nur Fürze des männlichen Geschlechts gebe, - denn wenn auch im allgemeinen der Furz weiblichen Geschlechts seltener auftritt, wie ja weibliche Bienen, Ameisen, Termiten, Schmetterlinge seltener sind, als die männlichen, so ist die Existenz weiblicher Fürze doch eine zu allgemein anerkannte, um irgendwie angezweifelt werden zu können.   Nachdem wir so gesehen, das der Furz mit Geschlechtswerkzeugen ausgestattet ist, wenden wir uns zu seinen sonstigen Eigenschaften. Wir finden sehr bald, das es dem Furz, abgesehen von Geschmack und Geruch, welcher letztere sich ja auch bei niedriger organisirten Wesen findet, und beim Furze ja nur in seltenen Ausnahmefällen vermißt wird, das es also dem Furze nicht an Gehör fehlt. Innig mit dem Gehör verbunden ist eine zuweilen wohlklingende und einschmeichelnde, zuweilen heftige und drohende, immer aber sehr beredte Sprache des Furzes. das es auch Fürze gibt, die sich der Sprache gänzlich enthalten, die stumm sind, kann uns nicht Wunder nehmen, die wir ja auch nicht beständig von unserer Sprache Gebrauch machen, ebenso kann der zuweilen fehlende Geruch nicht identisch mit einer absoluten Geruchslosigkeit des Furzes sein. Der Furz ist eben ein freiheitlich organisiertes Wesen, welches von seinen Gaben den Gebrauch macht, den es selbst will, nicht den, der ihm vorgeschrieben ist, denn sonst würden allerdings alle, wenigstens die meisten Fürze stumm und geruchlos sein.   Gottlob ist dem nicht so. Wohl aber gibt uns diese zeitweilige Enthaltsamkeit des Furzes Gelegenheit, ihn, abgesehen davon, ob er männlich oder weiblich ist, von zwei großen Gesichtspunkten aus zu betrachten und zu klassifizieren, das heißt nach dem eventuellen Vorhandensein oder Nichtvorhandensein von Geruch und Gehör. Erörtern wir hier, bevor wir zu der Klassifizierung des Furzes übergehen, nur noch in kurzem einen, aber ziemlich bedeutenden Punkt. Wir meinen sein Herkommen. Schon oben erwähnten wir, das schon Adam mutmaßlich den Furz erfunden habe, und so haben wir bis zur Evidenz die Quelle des Furzes im Menschen selbst gefunden. Obgleich er jedoch vor seiner Entstehung von dem innern Menschen verarbeitet, erzeugt, gehegt und gepflegt wurde, und mit Organen in Verbindung stand, von denen der Laie sich nichts träumen läßt, so wäre es doch falsch, ihn als einen getreuen Abdruck des innern Menschen selbst aufzufassen. Dagegen spricht schon seine geringe Stabilität.   Diese ist es jedoch gerade, welche uns Gelegenheit gibt, sein echtes Wesen richtig aufzufassen. Da der Furz nämlich keinen bleibenden Aufenthalt hat, sondern gleich einem mutigen Touristen überall eindringt und sich zu verbreiten strebt, - müssen wir ihn deshalb nicht als einen Reisenden betrachten? Wir könnten ihn als Reisemissionar der Quäker hinstellen, jedoch als Ausgangspunkt liegt der Leib, der Darm vor uns, warum sollen wir ihn daher nicht Leibziger, oder bei weitem besser Darmstädter nennen? Diese Bezeichnung ist jedoch nicht passend, sie ist zu cordial, zu vertraulich. Gleich den anderen Vornehmen der Jetztzeit, und das er zu diesen gehört, können uns täglich Fürze von königlicher und kaiserlicher Abkunft beweisen, beliebt es ihm nämlich, bald öffentlich, bald im Geheimen seine Ausflüge zu machen, bald  cognito, d. h. mit Geräusch, bald incognito, d. h. leise, - bald mit Gefolge, d. h. mit nachfolgendem Geruch, - bald ohne dasselbe  zu reisen, wir müssen ihn also mindestens als einen sehr vornehmen Darmstädter ansehen.

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Klassifikation des Furzes

I. Vom generellen Gesichtspunkte aus. Nach dem erlangten Resultat teilen wir die Fürze in folgende 4 Klassen:   

1. der Darmstädter cognito, - ohne Gefolge. 
2. der Darmstädter cognito, - mit Gefolge. 
3. der Darmstädter incognito, - ohne Gefolge. 
4. der Darmstädter incognito, - mit Gefolge.    

1. Der Darmstädter cognito ohne Gefolge (vapor tonans comm.), der laute, geruchlose Furz.   

Ist im Ganzen und Großen genommen, eher nützlich als schädlich, ja er vermag, wenn wir mit ihm allein sind, unser Ohr mit den zuweilen barocksten, zuweilen liebkosendsten Melodien zu kitzeln- und beweist damit seine entschiedene musikalische Befähigung. Doch wird er, wenn er allzu zahlreich auftritt, immerhin zuweilen lästig, besonders bleibt es jedoch ratsam, ihn in Damengesellschaft oder bei steifen Visiten zu Hause zu lassen. Obgleich Damen unter sich, wie Herren unter sich sein Erscheinen oft mit großer Heiterkeit begrüßen, tut man doch wohl, ihn in gemischter Gesellschaft höchst sparsam zu genießen. Gleichzeitig sei noch erwähnt, das, obgleich es egal ist, in welches Hosenbein er gehe, es doch von großer Wichtigkeit ist, aus welchem Stoff diese bestehen, da die Resonanzkraft, welche z. B. in einer Lederhose liegt, den musikalischen Reiz dieses Furzes außerordentlich zu erhöhen vermag.   

2. Der Darmstädter cognito mit Gefolge (vapor tonans odoratus), der gemeine, laute Stinkfurz.   

Sein Auftreten gleicht dem eines rohen, ungebildeten Menschen, und gleich diesem ist er fast nie gern gesehen, es sei denn, das man in sehr kalten Nächten im ungeheizten Zimmer schläft, wo man sich wohl an seiner animalischen Wärme erfreuen und gern auf die damit verbundene oft außerordentlich lange andauernde Detonation lauschen mag. Bei Tage dagegen ist sein Auftreten eben so unangenehm, als kühn, energisch und rücksichtslos, und wenn man schon in der Einsamkeit, in der man sich doch leichter auf sein Erscheinen vorbereiten kann, vor seiner durchgreifenden Intensität erschrickt, so wird in zahlreicher, auf sein Erscheinen nicht vorbereiteter Gesellschaft seine oft sofort von heftigem Brandgeruch begleitete Detonation zuweilen mit Schreckens- und Entsetzensrufen bemerklich gemacht. Die Erfahrung lehrt, wie ja genügend zahlreiche Beispiele zeigen, das dieser Furz im Stande ist, eine Gesellschaft von 7-8 Personen, welche mit Lektüre, Kartenspiel und dergl. in einem geschlossenen Raume beschäftigt sind, mit lauten Jammerrufen und mit angehaltenem Atem eiligst auseinander zu treiben und zu zerstreuen. Oft jedoch flößt er einen größeren Schrecken ein, als nötig ist und wenn uns auch die Geschichte von einigen außerordentlichen Fürzen dieser Gattung berichtet, so ist andererseits anzuerkennen, das er im Bewusstsein seiner Kraft stets offen und ohne Hintergedanken auftritt und sich von vornherein als der zu erkennen gibt, der er ist.   

3. Der Darmstädter incognito ohne Gefolge (vapor communissimus), der gemeine oder Luftfurz.   

Dieser Furz verhält sich sämtlichen Sinnesorganen gegenüber so indifferent, das frühere Forscher ihn als ganz getrennt von sämtlichen anderen Spezies betrachtet, und zu den einfachen Winden, ventus simplex, gerechnet haben. In der Tat wirkt er, abgesehen von dem ihn objektiv als Subjekt empfindenden Individuum, kaum anders, als ein bald wärmerer, bald kühlerer Wind, dennoch ist er ein richtiger Furz und als solchen können wir seinen häufigen Genuß nicht dringend genug empfehlen. Vom sanitätspolizeilichen Standpunkte aus verdient er jeden irgend möglichen Schutz, weil er sehr gesund und erleichternd wirkt, vom ästhetischen Standpunkte aus kann man ihm ebenfalls nichts nachsagen, weil er Niemand belästigt. Auch ist er auf künstlichem Wege musikalischen Leistungen nicht abgeneigt; zugleich lehrt das Experiment, das er eigentlich mit Nr. 1. identisch ist, - man lass ihn nämlich mit etwas verstärktem Druck in einen leeren eisernen Topf, eine leere Flasche oder ein ähnliches Instrument von starker Resonanz und man wird aus ihm einen klangvollen  vapor tonans  erzielen.   

4. Der Darmstädter incognito mit Gefolge (vapor perfide odoratus), der gemeine Schleicher.   

Wie schon der Name lehrt, haben wir es hier mit einem heimtückischen und hinterlistigen Intriganten zu tun, und in der Tat führt diese Spezies ihren Namen mit vollem Verdienst. Leider nämlich verwechselt man ihn nur zu oft mit der eben beschriebenen Spezies und gibt sich auch in den ersten Momenten nach seinem Erscheinen dieser süßen Täuschung hin, - um durch sein allmähliches Emporsteigen, welches oft von entsetzlicher Wirkung ist, enttäuscht zu werden. Genießt man ihn allein, so mag man ihm noch eher verzeihen, allein in Gesellschaft anderer wirkt er für seinen Urheber niederschmetternd im höchsten Grade. Ihm ist es unter anderem auch zu verdanken, das man sich mit dem  vapor communissimus  nur mit Gewissensbissen und zeitweiliger Angst befreunden kann. Seine Kraft ist unglaublich und seine Wirkung um so niederschmetternder, als er durch keine Detonation Veranlassung gibt, Vorkehrungen zum Schutze des Geruchsinnes zu treffen. Hierbei ist nicht zu vergessen, das er leider nur zu häufig in größerer Zahl beisammen, gruppenweise, z. B. in Art einer arithmetischen Reihe auftritt, wie man besonders nach starkem Genusse von Hülsenfrüchten oder Gemüse bemerken kann. Nächstdem gibt er nur zu oft Gelegenheit, Unschuldige zu verdächtigen, was besonders in Schulen heftige Erörterungen herbeiführt, allein auch unter Erwachsenen Disharmonien veranlaßt. Man tut daher wohl, ihn gänzlich zu beseitigen.   

II. Vom speciellen Gesichtspunkte aus.   

Nachdem wir uns bisher mit der generellen Betrachtung des Furzes beschäftigt, wenden wir uns von dieser abstrakten zu einer konkreten Behandlungsweise. Es wird zunächst unsere Aufgabe sein, den Furz, möge er einer Klasse angehören, welcher er wolle, in allen möglichen Situationen, in denen er auftritt, zu beobachten und zu schildern, - alsdann, ausgehend von den ihm innewohnenden Eigenschaften die Frage zu erörtern, wie, wo, wann, warum und wozu wir den Furz und zwar welchen, zu unsern Zwecken ausbeuten, ihn benutzen und uns dienstbar machen, endlich auf welche Weise wir uns beliebig den einen oder den anderen Furz zubereiten und verschaffen. Was nun zunächst den Furz in verschiedenen Situationen betrifft, so ist er eben je nach den Umständen ein so verschiedener, ein so ganz anderer, als in anderen Situationen, das wir, zwar unter Aufrechterhaltung unserer obigen generellen Kategorien hier eine zweite Einteilung und Benennung einführen und zur Spezialisirung übergehen können.   

1. Der Gesellschaftsfurz (vap. circumsessus nobilis).   

Derselbe gehört der 1., 2. oder 4. unserer oben angeführten Kategorien an und ist eine allgemein gefürchtete, glücklicherweise nicht allzuhäufige Spezies. Man trifft ihn nur in großen Gesellschaften. Obgleich man bemüht ist, ihn zu unterdrücken, oder ihn vor seinem Entstehen aus dem Lokal zu entfernen, so gelingt dies doch nur in den seltensten Fällen, und nur zu oft wird er, jedoch stets nur von Herren, und auch von diesen nur mit den heftigsten Gewissensbissen gelassen.  Mögen die Folgen jedoch auch noch so empfindlich und nachhaltig sein, so kann man doch seine Wirkung durch Vorsicht abschwächen. Gehört er nämlich der ersten Kategorie an, d. h. cognito, ohne Gefolge, so rückt man im Augenblick des Lassens recht kräftig mit dem Stuhle, räuspert sich heftig, spricht überlaut, oder macht irgend ein ähnliches stärkeres Geräusch. Gehört er der 4. Kategorie an, incognito mit Gefolge, so steckt man sich gleichzeitig mit 5-6 Streichhölzern die Zigarre von neuem an, oder, falls nicht geraucht wird, eilt man an den Ofen und klagt, das die Klappe zu zeitig geschlossen sei. Gehört er endlich der 2. Kategorie an, d. h. cognito, mit Gefolge, - so springt man entweder auf und sieht seinen Nachbar empört an, als hätte der ihn gelassen, - oder, man wird rausgeschmissen.  Was endlich die Anwendung dieses Furzes betrifft, so ist derselbe nur äußerst mäßig und mit der gespanntesten Aufmerksamkeit zu genießen, denn trotz der größten Vorsicht kann man nur in den seltensten Fällen vorher das Wesen des Furzes feststellen, so das es passieren kann, das man sich bei einem vapor tonans die Cigarre ansteckt und bei einem vapor odoratus die Aufmerksamkeit durch Räuspem etc. erregt und erhöht.   

2. Der studirende Furz (vapor maximus litteratus), der gemeine Bierfriedrich.   

Er gehört durchwegs der 2. oder 4. Kategorie an, denn er ist stets mit außerordentlichem Gefolge versehen. Er findet sich nur bei den akademischen Bürgern deutscher Universitäten und zeigt sich meist gruppenweise und in größeren Mengen beieinander. Am häufigsten findet man ihn in den Morgenstunden nach einem Bierabend und tritt er alsdann mit außerordentlicher Vehemenz auf. Abgesehen von seiner Detonation, die mitunter nicht weniger mächtig, als barock und ergreifend ist, ist sein Umfang ein so bedeutender, das er den fast aller anderen Spezies übertrifft. Er füllt bei seinem Entstehen sofort einige hundert Kubikfuß aus und ist seine Wirkung eine äußerst dauerhafte, denn er widersteht der beharrlichsten Lüftung. Diese wäre auch schon deshalb vergeblich, weil, wenn kaum der erste verflüchtigt ist, schon der 2. die erst befreiten Räume erfüllt. Man tut daher gut, ihn ungestört sich selbst zu überlassen und man wird finden, das er nicht ganz ohne Nutzen ist. Man kann ihn nämlich anwenden, einmal um sich schlechtere Gesellschaft, als da sind böse Freunde, Schneider etc. nachdrücklich auf längere Zeit vom Leibe zu halten, andererseits wendet man ihn bei heftigem Kater dazu an, sich selbst damit zu betäuben. Wird nämlich die Auflage dieser Spezies verstärkt und verbessert, so fällt man alsbald in eine gelinde Ohnmacht, in der man Kopfschmerz, Kater, Furz und sich selbst vergißt.   

3. Der Circusfurz (vapor circensis maximus), der schwere Knäller.   

Er gehört gemeinhin der 2. oder 4. Klasse an und gibt sein Odor dem der eben beschriebenen Spezies kaum etwas nach. Man findet ihn bei Einzügen, Schützenfesten und allen ähnlichen Volksfesten, vornehmlich aber bei Schauspielen und Darstellungen, wo er auf der dichtgedrängten Gallerie oder auf dem letzten Platz mit ungewohnter Kraft und Fülle erzeugt wird. Seine Wirkung ist erschütternd, denn trotz spartanischer Abhärtung sind viele Ohnmachten seine beständige Wirkung. Seine Anwendung liegt in seinem Wesen begründet. Wenn man nämlich in einen Volksknäuel eingekeilt ist und von allen Seiten so bedrängt ist, das man kaum atmen kann, alsdann bedient man sich eines Circusfurzes. Die Wirkung ist drastisch. Mit Wehelauten stiebt die entsetzte Menge auseinander und man kann einige Zeit im freien Räume aufatmend den Verlauf des Schauspieles bequemer beobachten. Allerdings muß der Furz zuweilen aufgefrischt werden und wechselt man, um dem Schrecken eine immer neue Form zu geben, bald mit dem vapor tonans, bald mit dem vapor mutus ab.   

4. Der Damenfurz (vapor puellarum), der kleine geruchslose Fist.   

Wie schon sein Name andeutet, gehört er nicht zu den vaporibus odoratis, andererseits ist sein Ton ein so zarter, das man ihn fast für einen vapor communissimus halten möchte. Er lautet fein und dünn wi-i-i? Man findet ihn in Damencafes, Lesekränzchen oder ähnlichen ästhetischen Vergnügungen des andern Geschlechts an. Seine Anwendung ist eine höchst mäßige, jedoch kann er, wenn eine Pause eingetreten ist und sich etwas Langeweile geltend macht, recht wohl zur Animirung empfohlen werden. Sind die Damen unter sich, so wird er nämlich von allgemeinem Gelächter begleitet, sind jedoch Herren dabei, so folgt ihm ebenso allgemeines Erröten.   

5. Der Furz mit Sauce (vapor succulentus), der nasse, gelbe Färber.

Derselbe läßt sich schwer einer der eben angeführten Kategorien unterordnen, da es bisher noch nicht gelungen ist, seine Natur stereotyp zu bestimmen. Er tritt nämlich stets mit starkem Duft auf, und ist sein Erscheinen immer von einem leise pruzelnden Geräusch begleitet. Voreilig wäre es jedoch, ihn deshalb ohne Weiteres für einen vapor tonans odoratus zu erklären, oder, weil die Detonation eine sehr gelinde ist, ihn als einen vapor perfide odoratus hinzustellen, eine Ansicht, die um so entschiedener zurückzuweisen ist, als eben die Existenz und das Dasein einer Detonation evident feststeht. Die Schwierigkeit liegt eben in dem ganzen Wesen dieser Spezies. Dieser Furz ist nämlich, wie schon sein Name andeutet, beständig mit einer anderen Materie in inniger Verbindung, der man nicht mit Unrecht den Namen Sauce beigelegt hat. Nun aber ist es die Aufgabe des Forschers, zu sichten und gründlich zu untersuchen, ob Geräusch und Geruch dem vapor selbst, oder etwa der Sauce angehören.   Wir verhehlen uns nicht, das die Beantwortung dieser Frage eine äußerst schwierige ist, um so schwieriger, als die Situation, in der diese Spezies auftritt, nicht zu einer sofortigen gründlichen Untersuchung geneigt macht. Sein Erscheinen flößt nämlich beständig dem denkenden Subjekt einen jähen Schrecken ein, der im ersten Augenblick Verstand und Glieder lähmt, im zweiten Augenblick jedoch beide unwiderstehlich dem sichernden Locus zutreibt. Geben wir also zu, das diese Frage vorläufig eine offene bleibe. Am meisten Billigung verdient noch die Annahme, das der liquor einfach ein feuchter Niederschlag des vapor selbst, eine beginnende Kristallisation des Furzes sei, und so hätten wir denn eine Verwandlung des luftförmig flüssigen in einen tropfbar flüssigen Furz. Als solchen müssen wir dringend raten, ihn höchst sparsam zu genießen, denn abgesehen von dem schädlichen Horror, der stets seinem überraschenden Auftreten folgt, so wohnen dem ihn begleitenden Humor, wie sein anderer Name andeutet, auch andere Kräfte inne.   Abgesehen nämlich von der unangenehmen warmen Feuchtigkeit, hat die Sauce die Eigenschaft, alles, was ihr in den Weg tritt, schön gelb zu färben. Es ist daher zu empfehlen, ihn nur mit der Serviette in der Hand zu genießen. Auch läßt sich dieser Furz als vapor esculentus künstlich zubereiten und wird dann feine Furzkonserve genannt. Denjenigen unserer schönen Leserinnen, die ihr Kochbuch um ein einfaches, höchst pikantes Rezept vermehren wollen, teilen wir hier gern die Erzeugung dieser Species auf künstlichem Wege mit.   Recipe: Auf 1 Pfund Morrisson'scher Pillen wird unter beständigem Umrühren ein Quart Daubitz gegossen und, wenn die Masse gut durchgerührt ist, 1 Löffel Bullrich und 2 Löffel Bittersalz daran getan. Diese Mischung wird früh unter Beilage von sauren Gurken mit einigen Gläsern Apfelwein genossen, worauf man nur kurze Zeit zu warten braucht, um den künstlich eingemachten Furz schön und saftig zu erhalten. Für den Wintergebrauch kann man ihn auch auf Flaschen ziehen.    

6. Der militairische Furz (vapor solidatus).   

Man trifft ihn in den mannigfaltigsten Spielarten an und unterscheidet zunächst den Kolonnenknäller, vapor exercitans campestris manipularis. Er findet sich, wie der Name zeigt, in Truppenmassen von einer Kompanie und darüber, wenn selbige im Dienste sind, und zeichnet sich durch einen ungeheuren von Statistikern und Nationalökonomen angestaunten Aufwand von Schwefelwasserstoff aus. Aus diesem Umstande weiß jedoch der Krieger, schlau wie er ist, mannigfachen Vorteil zu ziehen. Während des Stillstands bedienen sich nämlich die hinter der Front verteilten Unteroffiziere zuweilen dieser Spezies als eines ausgezeichneten Probirsteins der Disziplin und es gilt als der erste Beweis von der Unerschrockenheit des jungen Soldaten, wenn er unerschüttert die wild wogenden Schallwellen dieses Furzes sein Geruchs- und Gehörsorgan umtosen läßt.   Langgediente Soldaten wenden ihn dagegen ihrerseits an, um die hinter dem Gliede stehenden, ihnen unliebsamen Vorgesetzten salvenweise damit zu regaliren. Ist z. B. bei drückender Hitze und starkem Staube ein feldmarschmäßig bepacktes Bataillon in Bewegung, so hört man einen dumpfen, polternden Ton und sieht plötzlich den die Kolonne erfüllenden Staub wild aufwirbeln. Das Wutgeheul der nächsten Sektionen und fürchterliche Racheschwüre, die sich auf den Inhaber eines speciellen Podex concentriren, beweisen bis zur Evidenz das Auftauchen eines Exemplars dieser Spezies. Eine entsetzliche Eigentümlichkeit dieses vapor beruht darauf, das er, vom Staube getragen und von der dichten Kolonne geschoben 800-1000 Schritte dieselbe Sektion begleitet, ein Umstand, der den gewiegten Landwehrmann gehässiger Weise veranlaßt, seinen Rachefurz für den an und für sich schon beschwerlichen Heimmarsch vom Exerzierplatze zu sparen.   Als vapor internus commissopanensis begegnet er uns in der Kaserne und Wachtstube, wo ihn die Krieger in rationeller Weise benutzen, um den zuweilen herrschenden Mangel an Heizungsmaterial weniger empfindlich zu machen. Der Nutzen, den sie aus seiner Wärme ziehen, ist die Ursache davon, das dieser vapor mit außerordentlicher Sorgfalt gehegt wird und mit Recht zu den passioniertesten Liebhabereien des Soldaten gehört. Von dem vapor venatorius der Jäger und Füsiliere behauptet man, das er ein schlechter Schütze sei, da er nach den Hacken ziele, und die Nase treffe. Zeichnete sich dieser durch einen frappanten Schießpulvergeruch aus, so erinnert der vapor mysticus der Cavallerie äußerst lebhaft an den Stallduft, und wird von sachverständigen Köchinnen jeder anderen Sorte vorgezogen.   Schließlich sei noch des vapor explodiens radicalis oder Rettichkanonenschlages Erwähnung getan. Er grassiert in Festungen. Hat die Nacht ihren Schleier über die müde Erde gesenkt und hört man in der mit 1 Sergeanten und 25 Mann belegten Stube nur noch das Pfeifen der verstopften Atmungsorgane und das sägende Schnarchen des Stubenältesten, zuweilen auch das Blasen oder leise Poltern eines vapor commissopanensis, der sich raschelnd im Bettstroh verkriecht, so wird plötzlich durch einen Rettichkanonenschlag die Besatzung der Stube allarmiert. Instinktmäßig tauchen blitzschnell 25 Köpfe und 50 Beine aus den Betten, man stutzt, horcht, - und sofort bücken sich die 25 Musketiere, um zu ihren Stiefeln zu gelangen. Das bei dieser Manipulation notwendige Herabbeugen des mit Geruchswerkzeugen versehenen Kopfes gibt dem erschrockenen Krieger sofort Aufklärung über das ruhige Verhalten des hohen Vorgesetzten, - der Fußboden ist nämlich mit einer dichten, 12-13 Zoll hohen Schwefelwasserstoffschicht bedeckt. Die Lösung des Rätsels ist für den Nichtmilitär folgende:  Man nehme einen Sergeanten, gebe ihm von seiner Lieblingsfrucht, fein geschabtem Rettich, eine starke Ration von circa 10-15 Pfd. Zollgew. und lasse ihn einschlafen, - der im Laufe einiger Stunden entstehende vapor ist ein vapor explodiens radicalis. Die Größe des Knalls kann man aus der oben beschriebenen Wirkung ersehen, sein Schwefelwasserstoff ist von solcher Dichtigkeit, das er sich rapide und gleichmäßig über den Fußboden verteilt. Ein berühmter Gasingenieur berechnet den Kubikinhalt ausgewachsener Exemplare auf 24 • 20 • 1 = 480 Kubikfuß Leuchtgas. Außer der hieraus resultierenden Erleichterung übt dieser vapor auf Sergeanten von 12-jähriger Dienstzeit keine Wirkung aus.   

7. u. 8. Der retrograde Furz (vapor non vapor) und der kopflose Furz (vapor dilaceratus mente captus).   

Der retrograde Furz ist eine leider nur allzuhäufige Species, die geeignet ist, den menschlichen Organismus heftig aufzuregen. Man trifft ihn in der Regel in Situationen an, welche geeignet sind, dem produzierenden Subjekt objektiven Schrecken einzuflößen. Insgemeinhin ist er ein aus falscher Scham nicht zur vollen, freiheitlichen Entwicklung gelangter vapor tonans oder odoratus, dessen Existenz man erst während des Ausbrechens selbst, sei es durch den ersten leisen Anklang der Intonation, sei es durch die dem vapor odoratus innewohnende, animalische Schwefelwärme bemerkt. Ist man nun z. B. bei Tafel, in Gesellschaft etc. nicht in der Lage, eine volle Entwicklung des vapor angenehm zu finden, so schneidet man ihm durch ruckweises Zusammenziehen des Pfortmuskels, musculus podicis, den Weg ab und nötigt ihn so, eine retrograde Bewegung zu machen. Es ist also scheinbar dieser vapor ein non vapor, das er aber doch ein vapor ist, beweisen die schon oben angeschlagenen den Organismus verheerenden Wirkungen.   Die Rache für die ungerechte Unterdrückung ist bei dem Charakter dieses vapor eine meist schwere. Ein oft sogar lautes und drohendes Knurren innerhalb des seinen nunmehrigen Aufenthalt bildenden Darmkanals deutet seine Wuh und seine Gefährlichkeit an, welche darin besteht, das er, um ausbrechen zu können, einen anderen Ausweg sucht, und nur zu oft sehen wir ihn als verpönten Rülps, ructus rudis stomachalis, wieder auftauchen. Noch unangenehmer ist es jedoch, wenn er sich als permanente Blähung im Darmsystem festsaugt, denn als solcher erzeugt er durch seine äußerst schmerzhaften convulsivischen Bewegungen einen Schmerz, welcher groß und schrecklich genug war, um den mit dem Gebären verbundenen Empfindungen, denen er sehr ähnlich ist, den Namen «Wehen» zu geben.    Ähnlich verhält es sich mit dem vapor mente captus oder dilaceratus. Erfolgte nämlich die Schließung des Pfortmuskels nicht schnell genug, sondern war der vapor schon zum Teil wenigstens draussen, so geschieht diese Schließung meist mit einem solchen Kraftaufwande, das der nunmehr kopflose vapor dilaceratus eine oft nicht berechenbare Strecke zurückgeschleudert wird. Gelingt es demselben bei dieser Geschwindigkeit nun nicht gleich, als Rülps den richtigen Ausweg zu finden, so setzt er sich in dem zwischen dem Gehirn, cerebrum, und dem Schädel, testa, liegenden leeren Raume fest und richtet dort solche Verheerungen an, das seine Inhaber meist blödsinnig werden. Am öftesten findet er sich bei Personen, die mit einem äußerst kräftigen podex versehen sind, z. B. bei Soldaten oder ähnlichen Subjekten. Nur mit Bedauern hört man daher die Redensart, er hat einen Furz im Kopf.   

9. Der gemeine Pums oder Locusfurz (vapor cacatus).   

Diese Spezies ist die am allgemeinsten verbreitete und beliebteste, wir brauchen also eine eingehendere Beschreibung nicht erst hinzuzufügen und wollen uns nur, damit man uns nicht vorwerfe, die Eigenschaften des Fundortes hätten uns vom Forschen abgeschreckt, auf weniges beschränken. das die Eigenschaften dieses Furzes höchst angenehme sind, wird keiner leugnen, dem, die Ellenbogen auf dem Knie, zugleich mit dem vapor ein befriedigtes Ah und ein Seufzer des Wohlbehagens entflieht. Auch ist seine Detonation, teils kräftig pfauchend, teils klangvoll dumpf, wohl geeignet, die Stimmung zu animieren. Anders verhält es sich jedoch, wenn der Mensch auf dem locus abditus nicht die Befriedigung dessen findet, was er eigentlich bezweckte, und er den Furz allein und immer wieder nur den Furz produziert. Das macht ärgerlich, ein Umstand, der um so bedauerlicher ist, als sich dieses Phänomen fast ausschließlich bei Hämorrhoidenmännern findet, die ohnedies leichtärgerlich werden und in ihrer hypochondrischen Laune auch diesem Furze Unrecht tun.   

11. u. 12. Der scholastische Furz (vapor irrepertus) und der olympische Furz (vapor conquisitus).   

Obgleich diese Fürze im Ganzen genommen sehr verschieden sind und wenig wesentliche Eigenschaften mit einander gemein haben, so sehen wir uns doch genötigt, beide gemeinschaftlich zu behandeln, weil sie beide denselben Autor gemeinhaben und ihr Fundort fast stets derselbe ist. Der erstere deutet durch seinen Namen auf die Schule hin und dort ist es, wo er gefunden wird. Gewöhnlich zeigt er sich, wenn im Sommer eine Klasse, mit vielen Schülern angefüllt, sich in spannender geistiger Tätigkeit befindet. Alsdann deutet ein bald dumpf, bald hell klingender Ton und die erschreckte Bewegung einiger Bänke, deren Knaben mit der Hand nach der Nase fahren, sein Auftreten an. Der ganzen nun entstehenden Situation verdankt diese Spezies den Namen irrepertus. Obgleich nämlich alle Knaben den einen mehr, den andern weniger beschuldigend ansehen, auch wohl der Gewißheit halber ihr Geruchsorgan den podicibus ihrer Nachbarn inquirirend nähern, gelingt es nur in den seltensten Fällen, den Autor zu entdecken, weil ehe der Duft bemerkt wird, er eine rapide Verbreitung gefunden hat und auch das Gehör nur zu oft trügt.   Irrtümlich wäre es, hier die alte Regel "wer's zuerst riecht, aus dem's kriecht" in Anwendung bringen zu wollen, denn meist verhält sich der Autor selbst still, lauernd, abwartend. Während dieser Furz ein wilder, ein vapor invitus war, ist der zweitgenannte ein gezähmter, absichtlich erzeugter. Da nämlich die Requisition des Autors eine angenehme Unterbrechung des Unterrichts bildet, so verfallen geistig gereifte Knaben sehr bald darauf, das Phänomen selbst, im Einverständnisse mit ihren nächsten Nachbarn absichtlich zu wiederholen, und gewinnt dieses Spiel dadurch noch mehr an Reiz, wenn eine entfernt sitzende Abteilung sich mit der ersten ablöst und mit ihr korrespondiert. Am heitersten entwickelt sich jedoch dieser Cultus in den Zwischenstunden, wo gute Freunde sich dadurch ihres Wohlgefallens versichern, das der eine die Hand des andern, in der scheinbaren Absicht sie zu drücken, schnell dem podex und zwar in dem Augenblicke zuführt, wo der vapor emanirt. Diesem Spiel und dem Eifer dabei verdankt er seinen Namen.   Hier wollen wir nun mit dieser Art Klassifizierung und Beschreibung aufhören, obgleich wir 13. den metrischen Furz (vapor ingrediens), der sich rhythmisch den Schritten eines schnell Gehenden anschließt, 14. den harmonischen Furz (vapor consonans), welcher von mehreren Personen gleichzeitig im Duett, Terzett, Quartett gelassen, außerordentlich wirkt, 15. den Furz in tausend  Ängsten (vapor irritatus captivus), welcher in eine luftdichte Lederhose gelassen, nicht weiß, in welches Hosenbein und zu welchem Loche er heraus soll, 16. den untergeschobenen Furz (vapor adoptivus), der, vom Herrn gelassen, dem Hunde oder Bedienten zugeschrieben wird, und tausend andere Spezies anführen könnten. Das Gebiet der Naturlehre gänzlich zu erschöpfen, ist auch beim Furze unmöglich und bleibt also denen, die sich nach uns der Beobachtung und Erforschung und Beschreibung des Furzes widmen wollen, ein reiches, weites Gebiet fruchtbringender Thätigkeit.   

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Über die Verwendung des Furzes

Nachdem wir so dem Furz den Rang, den er verdient, im Reiche der Natur angewiesen haben, nachdem wir ihn seinem Wesen und seiner Erscheinung nach betrachtet, in bestimmte Klassen eingeteilt und in geordneten Gruppen beschrieben haben, bleibt uns nur noch übrig, hier in gedrängter Übersicht auf den Nutzen zu verweisen, den wir jetzt schon aus ihm ziehen, und auf einige andere, noch nicht erwähnte, ihm innewohnenden Kräfte hinzuweisen, die leider bisher noch nicht genügend ausgenutzt worden sind.   Was zunächst seinen Geruch betrifft, so haben wir gesehen, das derselbe, obgleich im Allgemeinen lästig, doch zuweilen eine recht vorteilhafte Anwendung findet. Wir verweisen nur kurz auf den vapor circensis, auf die dem Furze innewohnende Kraft, uns unangenehme Gesellschaft vom Halse zu schaffen. Bei der Beschreibung des vapor litteratus haben wir gesehen, das uns sein Geruch oft zu unserem Vorteil in Ohnmacht wirft und uns betäubt. Sollte man nicht den Furz sammeln und in ihm einen Ersatz für das schädliche Chloroform finden? Sodann seine Detonation. Sie gibt uns ein Mittel in die Hand, durch den sie begleitenden Schrecken Verwirrung zu erregen und uns aus mancherlei Verlegenheit zu ziehen, aus mancher peinlichen Situation herauszuhelfen, dadurch, das wir die Aufmerksamkeit durch den Knall ablenken.   Ferner erwähnten wir oben, das diese Detonation eine zuweilen angenehme, zuweilen drohende sei, das man sie verschönern könne, wenn man dem Furze mit einer Lederhose, einem Blechtopfe zu Hilfe kommt, - nichts- destoweniger sehen wir ihn in der Musik noch nicht verwertet, - es ist also eine würdige Aufgabe für den Zukunftsmusiker, diese Kraft zu wecken, zu kultivieren und gehörig auszunutzen. Nun seine Wärme. In kalten Winternächten, erwähnten wir oben, benutzen wir ihn, das Bett zu erwärmen, die Soldaten in den Kasernen wenden ihn ebenfalls an, um sich durch diese ihm innewohnende Kraft ihr Dasein behaglicher zu machen, es zu verschönern und sich vor Kälte zu schützen. Sollte der Furz nicht geeignet sein, die pneumatische oder Luftheizung billiger, praktischer, gebräuchlicher zu machen? Dies als Wink den Herren Technikern. Auch der Geschmack des Furzes ist noch nicht genügend gewürdigt und ausgebeutet, doch hoffen wir, das unser Rezept zum Konservefurz denkende Hausfrauen zur Nacheiferung und weiteren Ausbildung dieser Seite des Furzes anspornen werde.   Und doch sind die bisher erwähnten nicht die einzigen Kräfte und nutzbaren Eigenschaften; er gebietet über deren mehrere und bedeutendere. Noch haben wir nicht über seine Leuchtkraft gesprochen. Wie so viele große Entdeckungen durch Zufall gemacht, wie so viele im Busen der Natur schlummernde Kräfte zufällig bekannt geworden, wir erinnern nur an die Entdeckung von Heilquellen, von Kohlenlagern etc., wie so viele Erfindungen absichtslos gemacht wurden, man sehe das Glas, das Schießpulver, - eben- so entdeckte man absichtslos, zufällig, erschrocken, eine dem Furze innewohnende Kraft, deren Verwendung eine große Zukunft bevorsteht. Als der Mensch noch im Urzustande, nackt lebte, spielten einige unschuldige Studierende ein Gesellschaftsspiel und setzten einen Preis darauf, wer den stärksten Furz lassen könne. So kam man darauf, zu sehen, ob der Furz wohl ein brennendes Streichhölzchen auszulöschen im Stande sei. Gesagt, getan. Aber siehe! Statt das das Streichhölzchen erlosch, entwickelte sich eine schön schillernde, leuchtende Feuersäule, - der Furz brannte, - er leuchtete.   Eine praktische Anwendung hat man von diesem Phänomen bis jetzt noch nicht gemacht, im Gegenteil, als diese naive Begebenheit vergessen wurde, vergaß man auch die Leuchtkraft des Furzes selber. Nun aber fragen wir, - wozu Gasbeleuchtung, wozu Streichhölzer, wozu Öfen, wozu Öl, wozu Petroleumlicht? Ist es nicht genug, das die Natur dem Menschen ein Material gegeben, welches er selbst erzeugt, mit sich herum trägt, und bisher nur verächtlich wegwarf? Man bringe, wenn man die bisherige Verschwendung und Nichtachtung bereut, wenn man den Furz auch nach dieser Richtung hin ausbeuten will, an der Quelle dieser Kraft an der Pforte einen allmählich sich erweiternden Schlauch an, der einigemal um den Leib geschlungen, allmählich sich verjüngt und in eine dünne Öffnung ausläuft. Durch diese einfache Vorrichtung ist man nicht nur gegen einen unfreiwilligen Ausbruch geschützt, man hat nicht nur jene vapores mentecapti, vapores non vapores und wie die schrecklichen Arten alle heißen mögen, nicht mehr zu fürchten, kann nicht nur überall seinen Gefühlen freien Lauf lassen, sondern man trägt in einem sicheren Reservoir einen Schatz von Leuchtkraft mit sich, die man beliebig ausnutzen kann.   Man bringe oben einen kleinen Hahn mit einer kleinen Öffnung an, zünde dort mit einem Streichholz, und man ist mit einem immerwährenden Zigarrenfeuer versehen, braucht Niemand mehr um solches zu bitten, kann im Gegenteil selbst gefällig werden. Man geht nach Hause, dort steht die Kaffeemaschine, - weg mit dem Spiritus, - man schraubt den Hahn weiter, die Flamme erweitert sich, der Kaffee ist fertig. Es wird dunkel. Man braucht keine Lampe, der Furz leuchtet. Es wird kalt, man braucht keinen Ofen, der Furz wärmt. Der Taucher in seiner Glocke, der Bergmann in der Grube, sie brauchen keine kostspieligen Beleuchtungsapparate mehr, sie sind sich selbst genug. Und solcher Vorteil entschlug sich bisher der Mensch? Und warum? Weil der Furz ein verachtetes, mit Füßen getretenes, verhaßtes Geschöpf war. Doch wir hoffen, es soll anders werden. Aufklärung und Kultur werden sich vereinigen, die gekränkten Rechte des Furzes wiederherzustellen. Jugend, Erziehung und Volksbildung werden dahin wirken, den Furz zu hegen und zu pflegen, anstatt ihn zu unterdrücken, wird man ihn kultivieren, zu vermehren suchen. Und diese Erkenntnis ist das Resultat der Naturgeschichte der Fürze.   

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Anhang

Da es gegenwärtig, wie wir im Eingange uns zu bemerken genötigt sahen, noch gänzlich an einer Literatur über unseren Gegenstand fehlt, da es je-  doch bei dem Interesse, das die Lehre vom Furz erregt, bei der Mannigfaltigkeit seiner Arten, bei der Verschiedenheit seiner Gattungen, bei der Vielseitigkeit seiner Anlagen und Kräfte, bei dem Nutzen, den wir schon jetzt aus denselben ziehen können, bei der Großartigkeit der Zukunft des Furzes, da es also nicht fehlen kann, das die Lehre vom Furz über kurz oder lang ein obligatorischer Unterrichtsgegenstand der höheren Lehranstalten werden wird, so haben wir uns entschlossen, diesem Ziele durch ein Lehrbuch vom Furze vorzuarbeiten, welches in Kurzem die Presse verlassen wird, und von dem wir als Probe das für das jugendliche Alter bestimmte ABC folgen lassen.   

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Vom ABC

A
Man halt am Arsch ein Streichholz still, wenn man den Furz anzünden will.
B
Liegt noch im Bauch der Furz verborgen, macht dir sein Brummen keine Sorgen.
C
Es pumpst wie hier der Corporal im Vatican der Cardinal.
D
Dumpf ist so manches Furzes Tönen, wie Donner andere erdröhnen.
E
Manch Furz stinkt wie ein faules Ei, Einlauf ist oftmals auch dabei.
F
Furz, Forz und Farz, s'ist einerlei, denn furchtbar stinken alle drei.
G
Aus dem Gesä der Furz entspringt, doch sein Geruch zur Nase dringt.
H
Bist du zu Haus, dann pumpse zu, bei mir halt dir den Hintern zu.
I
Noch hat des Furzes Inhalt nie benutzt bis jetzt die Industrie.
J
Laut lät den Furz der Jude streichen, der Jesuit lät leis' ihn schleichen.
K
Vom Kaiser bis zum Kanonier, pumpst jeder Mensch, pumpst jedes Thier.
L
Ein Pumps mag laut und leise sein, ins Loch geht keiner wieder rein.
M
Des Mädchens Furz hat oft Bouquet, die Melodie ist immer nett.
N
Die Nase mag den Furz nicht leiden, der Nabel kann's nicht unterscheiden.
O
Der Muselmann im Orient pumpst nur nach Osten hingewendt.
P
Das Pumpsen macht mir viel Plaisir, man braucht dazu auch kein Papier.
Q
Viel Qual macht dir der Furz, auf Ehre, kommt er dir quetschend in die Quere.
R
Der Rülps gleicht doch dem Furze sehr, doch der stinkt in der Regel mehr.
S
Der Furz tönt hell wie Saitenklang, den Saal erfüllet sein Gestank.
T
Des Teufels Furz ist höllisch heiß. wie jeder Theologe weiß.
U
Unendlich lange stinkt der Furz, der Ton ist ungebührlich kurz.
V
Frau Venus ließ einst einen fahren, Vulcan rief: Zeus soll mich bewahren.
W
Willst einen Furz du lassen, Kind, so dreh' den Hintern nach dem Wind.
X
Als er den Xanthus that erreichen, ließ Xerxes einen langen streichen.
Z
Wie Zephyr steigt der Furz zur Höh', zu Ende ist mein ABC.

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Hier einige Beispiele

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